Mathias Stein

Für Kiel, Altenholz und Kronshagen im Deutschen Bundestag

Zeit für gute Arbeit, Investitionen, Wohnungsbau

Über drei­und­zwan­zig Jah­re arbei­te­te ich in der Was­ser­stra­ßen- und Schiff­fahrts­ver­wal­tung (WSV). Umge­trie­ben hat mich in all den Jah­ren immer die Gerech­tig­keits­fra­ge. Sie ist heu­te in der Arbeits­welt mehr denn je eines der ent­schei­den­den The­men. Immer weni­ger Beschäf­tig­te wer­den nach ver­nünf­ti­gen Tarif­ver­trä­gen bezahlt. Leih­ar­beit, befris­te­te Arbeits­ver­trä­ge und die Angst vor sozia­lem Abstieg grei­fen in der Gesell­schaft um sich. Wir brau­chen hier eine ande­re Poli­tik, die Gewerk­schaf­ten und Beschäf­tig­te stark macht. Des­halb enga­gie­re ich mich seit Jah­ren in der Gewerk­schafts­ar­beit.

Als Was­ser­bau­er weiß ich ob der Bedeu­tung einer funk­ti­ons­fä­hi­gen Infra­struk­tur. Aber in Deutsch­land wird viel zu wenig in eine nach­hal­ti­ge Infra­struk­tur inves­tiert. Wir brau­chen einen ech­ten Auf­bruch für eine moder­ne Infra­struk­tur. Die­ser fängt an bei einer bes­se­ren per­so­nel­len Aus­stat­tung staat­li­cher Infra­struk­tur­ver­wal­tun­gen, geht über Bil­dungs­in­itia­ti­ven für Bau­be­ru­fe bis hin zu Pla­nungs­be­schleu­ni­gung und -ver­ein­fa­chung – und das geht, ohne Umwelt- und Betei­li­gungs­rech­te aus­zu­he­beln.

Wenn wir auf die man­geln­de Hafen­hin­ter­land­an­bin­dung, den Sanie­rungs­fall „Nord-Ost­see-Kanal“ und den Zustand man­cher Stra­ßen in, von und nach Kiel bli­cken sind dies zen­tra­le The­men für den Wahl­kreis Kiel-Alten­holz-Kronsha­gen. In Kiel steht und fällt die Indus­trie und damit eine Viel­zahl guter Arbeits­plät­ze mit der intak­ten Infra­struk­tur. Ich will dazu bei­tra­gen, dass die Kiel-Regi­on als Indus­trie­stand­ort eine Zukunft hat.

Im Bun­des­tag arbei­te ich als Mit­glied im Aus­schuss für Ver­kehr und digi­ta­le Infra­struk­tur sowie als Bericht­erstat­ter der SPD-Frak­ti­on für die WSV, die Bin­nen­schiff­fahrt und den Hoch­was­ser­schutz, den Fuß­gän­ger- und Fahr­rad­ver­kehr, das Pla­nungs­recht, die Raum­ord­nung und Bür­ger­be­tei­li­gung im Ver­kehrs­sek­tor, Mobi­li­tät der Zukunft (Elek­tro­mo­bi­li­tät, Natio­na­le Kraft­stoff­stra­te­gie) an die­sen The­men. Lesen Sie hier mei­ne Pres­se­mit­tei­lun­gen zur Ver­kehrs­po­li­tik.

Es ist Zeit für Investitionen

Deutsch­land ist ein star­kes Land. Die Wirt­schaft wächst und die Beschäf­ti­gungs­la­ge ist gut. Damit das so bleibt, müs­sen wir heu­te inves­tie­ren. Und: Wir müs­sen dafür sor­gen, dass alle am Wohl­stand teil­ha­ben. Unter den Indus­trie­län­dern hat Deutsch­land eine der schlech­tes­ten öffent­li­chen Inves­ti­ti­ons­quo­ten. Wir als Sozi­al­de­mo­kra­tie wol­len unser Land moder­ni­sie­ren und Geld für unse­re Kin­der, für eine leis­tungs­fä­hi­ge Infra­struk­tur und für den sozia­len Zusam­men­halt in die Hand neh­men. Wir wol­len gemein­sam mit den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern in unse­rem Land dafür sor­gen, dass wir auch in Zukunft erfolg­reich sind. Mehr lesen…

Es ist Zeit für sichere und gute Arbeit

Wir sor­gen für siche­re Arbeit mit dem Ziel der Voll­be­schäf­ti­gung in Deutsch­land. Unser Land ist wirt­schaft­lich erfolg­reich. Dies ist vor allem Ergeb­nis der hohen Leis­tungs­be­reit­schaft der Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer, die den Erfolg tag­täg­lich erar­bei­ten. Es ist auch das Ergeb­nis einer Sozi­al­part­ner­schaft, in der Gewerk­schaf­ten auf Augen­hö­he die Inter­es­sen der Arbeit­neh­mer­schaft durch­set­zen kön­nen. Wir brin­gen all jenen, die durch ihre Arbeit und ihr Enga­ge­ment unser Land vor­an­brin­gen, den Respekt ent­ge­gen, den sie ver­die­nen. Das sol­len die Men­schen in ihrem täg­li­chen Leben spü­ren.

Unser Ziel: unbe­fris­te­te Arbeit – sozi­al abge­si­chert und nach Tarif bezahlt. Das muss für alle Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer wie­der der Nor­mal­fall sein. Män­ner und Frau­en, die ihren Job ver­lo­ren haben, sol­len schnell wie­der gute Arbeit fin­den. Wir wer­den die Men­schen durch bes­se­re Wei­ter­bil­dungs­mög­lich­kei­ten unter­stüt­zen. Gleich­zei­tig schaf­fen wir mehr Sicher­heit durch eine star­ke Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung. Mehr lesen …

Es ist Zeit für bezahlbaren Wohnraum

Wir wol­len, dass Woh­nen bezahl­bar bleibt, gera­de auch mit mitt­le­rem und nied­ri­gem Ein­kom­men. Wenn Men­schen mehr als ein Drit­tel ihres Ein­kom­mens für Woh­nen aus­ge­ben müs­sen, dann ist das zu viel. Wir wer­den des­halb die Miet­preis­brem­se wei­ter ver­bes­sern: Durch eine grö­ße­re Trans­pa­renz der Vor­mie­te und eine Aus­kunfts­pflicht der Ver­mie­ter stär­ken wir die Stel­lung der Mie­te­rin­nen und Mie­ter. Stellt sich her­aus, dass bei Ver­mie­tung der Woh­nung mehr ver­langt hat, als zuläs­sig, kön­nen die Mie­te­rin­nen und Mie­ter künf­tig die gesam­te zu viel gezahl­te Mie­te zurück­ver­lan­gen. Mehr lesen …