Mathias Stein

Für Kiel, Altenholz und Kronshagen im Deutschen Bundestag

Parlamentarisches Patenschaftsprogramm

Par­la­men­ta­ri­sches Paten­schafts­pro­gramm des Deut­schen Bun­des­ta­ges und des US-Kon­gres­ses: Deutsch-Ame­ri­ka­ni­scher Jugend­aus­tausch  – jun­ge Leu­te für ein Jahr in die USA

 

Was ist das PPP?

Seit 1983 besteht das deutsch-ame­ri­ka­ni­sche Paten­schafts-Pro­gramm, das anläss­lich des 300. Jah­res­ta­ges der ers­ten deut­schen Ein­wan­de­rung gemein­sam vom Deut­schen Bun­des­tag und dem ame­ri­ka­ni­schen Kon­gress initi­iert wur­de.

Die­ses Aus­tausch­pro­gramm soll den Jugend­li­chen und jun­gen Erwach­se­nen in bei­den Län­dern die Bedeu­tung freund­schaft­li­cher Zusam­men­ar­beit auf anschau­li­che Wei­se ver­mit­teln. Schü­le­rin­nen und Schü­lern sowie jun­gen Berufs­tä­ti­gen wird des­halb ein ein­jäh­ri­ger Auf­ent­halt in den USA ermög­licht, wo sie in Gast­fa­mi­li­en leben. Dabei wer­den die Kos­ten für das Vor- und Nach­be­rei­tungs­se­mi­nar, die Flug-, Ver­si­che­rungs- sowie Pro­gramm­kos­ten in den USA von den Par­la­men­ten bei­der Län­der über­nom­men.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler besu­chen wäh­rend ihres Auf­ent­halts eine ame­ri­ka­ni­sche High School. Für jun­ge Berufs­tä­ti­ge sieht das Pro­gramm den Unter­richt an einem Com­mu­ni­ty Col­le­ge oder einer ver­gleich­ba­ren Bil­dungs­stät­te sowie ein Prak­ti­kum in einem ame­ri­ka­ni­schen Betrieb vor. Die Teil­neh­mer kön­nen auch selbst Prak­ti­kan­ten­plät­ze in den USA vor­schla­gen.

Der Deut­sche Bun­des­tag erwar­tet, dass die Sti­pen­dia­ten als jun­ge Bot­schaf­ter ihres Lan­des einen dau­er­haf­ten Bei­trag zu einer bes­se­ren Ver­stän­di­gung zwi­schen jun­gen Deut­schen und Ame­ri­ka­nern leis­ten.

Wer kann teil­neh­men?

Bun­des­weit ste­hen 360 Sti­pen­di­en zur Ver­fü­gung, davon 285 für Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowie 75 für jun­ge Berufs­tä­ti­ge.

Das Par­la­men­ta­ri­sche Paten­schafts-Pro­gramm rich­tet sich in ers­ter Linie an (gesell­schafts-) poli­tisch inte­re­ses­sier­te Schüler/innen mit ers­tem Wohn­sitz in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und guten Schul­leis­tun­gen, die zum Zeit­punkt der Aus­rei­se (Stich­tag 31. Juli 2019) min­des­tens 15 und höchs­tens 17 Jah­re alt sind (Geburts­ta­ge vom 01.08.2001 bis 31.07.2003).

Jun­ge Berufstätige/Auszubildende mit ers­tem Wohn­sitz in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, die zum Zeit­punkt der Aus­rei­se (31.07.2019) ihre Berufs­aus­bil­dung abge­schlos­sen haben und höchs­tens 24 Jah­re alt sind (Geburts­ta­ge nach dem 31.07.1995). Teil­nah­me­be­rech­tigt sind auch arbeits­lo­se Jugend­li­che mit abge­schlos­se­ner Berufs­aus­bil­dung.

Geleis­te­ter Grund­wehr­dienst oder Zivil­dienst sowie ein geleis­te­tes frei­wil­li­ges sozia­les oder öko­lo­gi­sches Jahr erhö­hen die obe­re Alters­gren­ze ent­spre­chend. Da eini­ge Beru­fe (zum Bei­spiel Heil­be­ru­fe) in den USA nur mit einer Lizenz aus­ge­übt wer­den dür­fen, ist die Teil­nah­me für Ange­hö­ri­ge die­ser Berufs­grup­pen lei­der aus­ge­schlos­sen. Genaue Infor­ma­tio­nen erteilt die für die Berufs­tä­ti­gen zustän­di­ge Aus­tau­sch­or­ga­ni­sa­ti­on InWEnt (Inter­na­tio­na­le Wei­ter­bil­dung und Ent­wick­lung gGmbH) in Köln.

Wer ist von der Teil­nah­me aus­ge­schlos­sen?

Kin­der und Pfle­ge­kin­der von Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten, Jugend­li­che mit US-Staats­an­ge­hö­rig­keit (auch mit deutsch-ame­ri­ka­ni­scher Dop­pel­staats­an­ge­hö­rig­keit) und Inha­ber einer Green Card.

Bewer­bung und Aus­wahl­ver­fah­ren

Infor­ma­tio­nen zur Bewer­bung und zum Aus­wahl­ver­fah­ren, zu den jewei­li­gen Aus­tau­sch­or­ga­ni­sa­tio­nen und zum Par­la­men­ta­ri­schen Paten­schafts-Pro­gramm ins­ge­samt fin­den Sie auf den PPP-Sei­ten des Deut­schen Bun­des­ta­ges.

Die Bewer­bungs­kar­te sowie ein infor­ma­ti­ves Falt­blatt über das Pro­gramm erhal­ten Sie zudem auch von mei­nem Bun­des­tags­bü­ro.

Alle aktu­el­len Infos im Fly­er.