Mathias Stein

Für Kiel, Altenholz und Kronshagen im Deutschen Bundestag

Pressemitteilungen

Höhere Schranken für Fahrverbote!

15.03.2019

Mit einer Ände­rung des Bun­des-Immis­si­ons­schutz­ge­set­zes sor­gen wir heu­te dafür, dass Fahr­ver­bo­te für Die­sel­fahr­zeu­ge in Deutsch­land weni­ger wahr­schein­lich wer­den. Wir haben gesetz­lich fest­ge­legt, dass Fahr­ver­bo­te erst dann aus­ge­spro­chen wer­den dür­fen, wenn die Stick­stoff­di­oxid-Belas­tung im Jah­res­mit­tel über 50 Mikro­gramm pro Kubik­me­ter Luft über­schrit­ten wird. In dem Bereich zwi­schen dem EU-Grenz­wert von 40 Mikro­gramm und 50 Mikro­gramm hal­ten wir Fahr­ver­bo­te, die durch den Umfah­rungs­ver­kehr ja auch immer zu stär­ke­rer Luft­ver­schmut­zung in ande­ren Gebie­ten führt, für unver­hält­nis­mä­ßig. Das Gesetz sieht außer­dem vor, dass Kraft­fahr­zeu­ge der Schad­stoff­klas­sen Euro 6 sowie ord­nungs­ge­mäß nach­ge­rüs­te­te Fahr­zeu­ge und Bus­se sowie Kom­mu­nal­fahr­zeu­ge, Hand­wer­ker- und Lie­fer­fahr­zeu­ge von den Ver­kehrs­ver­bo­ten aus­ge­nom­men wer­den. Die Kom­mu­nen vor Ort kön­nen dar­über hin­aus wei­te­re Aus­nah­men von den Fahr­ver­bo­ten erlas­sen. mehr…

Schulterschluss für sicheren NOK – Stein im Gespräch mit Initiative Kiel Canal

21.02.2019

Der Kie­ler SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Mathi­as Stein hat heu­te mit dem Vor­stand der Initia­ti­ve Kiel Canal, Jens B. Knud­sen, Jann Peter­sen und Ste­fan Borow­ski, über die Her­aus­for­de­run­gen am Nord-Ost­see-Kanal dis­ku­tiert. Die meist­be­fah­re­ne künst­li­che Was­ser­stra­ße der Welt wird 2020 ihr 125-jäh­ri­ges Jubi­lä­um fei­ern. Der Kanal garan­tiert heu­te als nord­deut­sche Ver­kehrs­schlag­ader tau­sen­de Arbeits­plät­ze und leis­tet gleich­zei­tig als Abkür­zung zur Ska­ger­rak-Rou­te einen wich­ti­gen Bei­trag zur Ver­mei­dung von Emis­sio­nen. Damit das so bleibt, muss der Jahr­zehn­te lang gewach­se­ne Sanie­rungs­stau zwi­schen Bruns­büt­tel und Kiel abge­baut wer­den. mehr…

Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals nicht in Frage stellen!

Zur Kri­tik mei­ner grü­nen Bun­des­tags­kol­le­gin Clau­dia Mül­ler an den Kos­ten­stei­ge­run­gen beim Aus­bau des Nord-Ost­see-Kanals:

Ich schät­ze Frau Mül­ler für ihren prag­ma­ti­schen Ansatz beim The­ma Schiff­fahrt. Beim Nord-Ost­see-Kanal fin­de ich ihre Kri­tik aber in Tei­len unan­ge­bracht. Hier lohnt es sich, genau­er hin­zu­schau­en. Ja, es wird teu­rer als ursprüng­lich geplant und es wird auch län­ger dau­ern. Das liegt auch dar­an, dass die Anre­gun­gen und For­de­run­gen der Umwelt­ver­bän­de schon früh ein­ge­bun­den wor­den sind. Ohne einen sol­chen Kon­sens wür­den wir deut­lich mehr Zeit ver­lie­ren: Die Umwelt­ver­bän­de wür­den nach Plan­fest­stel­lungs­be­schluss kla­gen. Das wür­de zu mehr­jäh­ri­gen Zeit­ver­zö­ge­run­gen, zu nach­träg­li­chen Umpla­nun­gen und zu deut­lich höhe­ren Kos­ten­stei­ge­run­gen füh­ren. Des­we­gen ist die Pla­nung im Kon­sens ein Erfolgs­mo­dell. Auch aus umwelt­po­li­ti­scher Sicht ist ein kla­res Bekennt­nis zum NOK wich­tig. Das wür­de ich mir auch von den Grü­nen wün­schen. Wir wol­len schließ­lich ver­hin­dern, dass Ree­de­rei­en die 460 Kilo­me­ter Umweg über das Ska­ger­rak neh­men und die Umwelt ent­spre­chend stär­ker belas­ten, weil sie mit dem NOK nicht sicher pla­nen kön­nen. mehr…

Bessere Luft in Kiel: Bund fördert saubere Fähren mit zwei Millionen Euro

30.01.2019
Erneut kom­men För­der­mit­tel in Mil­lio­nen­hö­he nach Kiel: Die Schlepp- und Fähr­ge­sell­schaft Kiel mbH (SFK) erhält 2.098.130 Euro aus dem “Sofort­pro­gramm Sau­be­re Luft 2017–2020“, mit dem die Bun­des­re­gie­rung die Redu­zie­rung der Luft­schad­stoff­be­las­tung in Städ­ten unter­stützt. Als Kie­ler SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter nahm ich die För­der­zu­sa­ge von Bun­des­mi­nis­ter Andre­as Scheu­er per­sön­lich in Emp­fang.

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Kiel erhält 1,8 Millionen Euro vom Bund für saubere Luft!

30.11.2018
Rich­tig viel Geld gab’s heu­te im Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um. Natür­lich nicht für mich, son­dern für mei­ne Hei­mat­stadt Kiel. Rund 1,8 Mil­lio­nen Euro bekommt die Lan­des­haupt­stadt über das „Sofort­pro­gramm Sau­be­re Luft 2017–2020“ der Bun­des­re­gie­rung. Bes­se­re Luft durch Digi­ta­li­sie­rung ist in die­sem Fall die Devi­se. In Kiel sol­len mit Hil­fe der För­der­gel­der zehn Ver­kehrs­in­for­ma­ti­ons­ta­feln und eine soge­nann­te Zufluss­steue­rungs­an­la­ge in Betrieb genom­men wer­den, um an dem beson­ders belas­te­ten Theo­dor-Heuss-Ring die Umwelt­be­las­tun­gen ein­zu­däm­men.

CDU-Gesundheitsminister Spahn muss beim Thema Fachkräftemangel in der Pflege liefern!

30.11.2018
Die Situa­ti­on in der Pfle­ge ist besorg­nis­er­re­gend: Zu weni­ge Fach­kräf­te, die über­las­tet sind und höhe­re Löh­ne ver­dient hät­ten. Das gefähr­det die Qua­li­tät und belas­tet die Pfle­ge­kräf­te zusätz­lich. Vie­le von ihnen haben der Pfle­ge bereits den Rücken gekehrt. Auch für die schles­wig-hol­stei­ni­sche Lan­des­haupt­stadt Kiel ist die Pfle­ge ein wich­ti­ges The­ma:

Ob Pfle­ge­fach­kraft, zu pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge oder wir selbst als Pfle­ge­be­dürf­ti­ge: Das The­ma Pfle­ge gehen uns alle an. Wir brau­chen mehr Pfle­ge­kräf­te, die zu bes­se­ren Löh­nen und mit einem gerin­ge­ren Betreu­ungs­schlüs­sel arbei­ten kön­nen. Wir haben des­halb als schwarz-rote Koali­ti­on am 9. Novem­ber im Bun­des­tag mit dem Pfle­ge­stär­kungs­ge­setz als Sofort­maß­nah­me 13.000 neue Stel­len beschlos­sen. mehr…

Drei saubere Fähren für den NOK — Bund geht mit gutem Beispiel voran!

27.11.2018
Die Was­ser­stra­ßen- und Schiff­fahrts­ver­wal­tung hat drei Hybrid-Fäh­ren für den Nord-Ost­see-Kanal in Auf­trag gege­ben.

Der Auf­trag für die neu­en Fäh­ren ist der Start­schuss für die umwelt­freund­li­che Umrüs­tung unse­rer Flot­te auf dem Nord-Ost­see-Kanal. Sie erset­zen drei jeweils gut 65 Jah­re alte Schif­fe. Die Bat­te­ri­en der moder­nen Fäh­ren kön­nen sowohl die­sel­elek­trisch als auch mit Land­strom gela­den wer­den. Das macht den Fähr­ver­kehr deut­lich sau­be­rer und lei­ser. Auch die ver­blei­ben­den neun Schif­fe sol­len in den kom­men­den Jah­ren durch neue­re ersetzt wer­den. Damit gehen wir als Bund wei­ter vor­an bei der Umstel­lung auf emis­si­ons­ar­me Schif­fe. Ich hät­te mir aller­dings gewünscht, dass eine deut­sche Werft im Ver­ga­be­ver­fah­ren erfolg­reich ist. Gera­de unse­re klei­ne­ren Werf­ten brau­chen die­se Auf­trä­ge.

Landesregierung muss bei der A 20 liefern!

27.11.2018
Mein State­ment zur heu­ti­gen Ent­schei­dung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts, den Bau der A 20 zu stop­pen:

„Die Behör­den haben in der Pla­nung kla­re Feh­ler beim Gewäs­ser- und Arten­schutz gemacht. Im Ergeb­nis wird es nun noch län­ger dau­ern, bis die A 20 wei­ter­ge­baut wer­den kann. Die heu­ti­ge Ent­schei­dung unse­res höchs­ten Ver­wal­tungs­ge­richts zeigt: Wir Poli­ti­ker tun gut dar­an, Urtei­le über die Recht­mä­ßig­keit von Vor­ha­ben den Gerich­ten zu über­las­sen, anstatt in Wahl­kämp­fen voll­mun­di­ge Ver­spre­chun­gen zu machen. Die A 20 wird nicht bis 2022 fer­tig gestellt – die­ses Ver­spre­chen muss Minis­ter­prä­si­dent Gün­ther nun klein­laut wie­der ein­sam­meln. Die Lan­des­re­gie­rung ist jetzt in der Pflicht, das vom Gericht gefor­der­te Ergän­zungs­ver­fah­ren mit der nöti­gen Qua­li­tät und gemäß den recht­li­chen Anfor­de­run­gen zügig zum Abschluss zu brin­gen. Dafür muss die Qua­li­tät der Pla­nungs­ver­fah­ren stei­gen. Das geht vor allem mit mehr Fach­per­so­nal in den Pla­nungs- und Geneh­mi­gungs­be­hör­den. Der Nor­den braucht die A 20. Schnel­le­res Pla­nen und Bau­en darf aber nicht auf Kos­ten von Mensch und Umwelt gehen. Dar­auf legt die SPD gro­ßen Wert, und das haben wir auch beim gera­de ver­ab­schie­de­ten Pla­nungs­be­schleu­ni­gungs­ge­setz durch­ge­setzt.“

Verkehrsetat 2019: SPD-Erfolge für Radverkehr und Umweltschutz an Wasserstraßen!

23.11.2018

Heu­te hat der Deut­sche Bun­des­tag den Bun­des­haus­halt für das Jahr 2019 beschlos­sen. Mehr Geld für akti­ve Arbeits­markt­po­li­tik, für Kitas, Ganz­tags­schu­len, den sozia­len Woh­nungs­bau, Frei­wil­li­gen­diens­te und Ent­wick­lungs­hil­fe: Auch der zwei­te Haus­halt in die­ser Wahl­pe­ri­ode hat eine sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Hand­schrift. mehr…

Haushalt 2019: Befahrensabgabe für die Binnenschifffahrt entfällt!

09.11.2018
End­lich gute Nach­rich­ten für die Bin­nen­schiff­fahrt! Die Befah­rens­ab­ga­be für Bin­nen­was­ser­stra­ßen ent­fällt ab 2019. Die­se Unter­stüt­zung kann die Bran­che, die durch das lang anhal­ten­de Nied­rig­was­ser stark gebeu­telt ist, gut gebrau­chen. Wir haben uns den ver­gan­ge­nen Mona­ten ener­gisch dafür ein­ge­setzt“, sagen die SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Mathi­as Stein und Gus­tav Her­zog, die im Ver­kehrs­aus­schuss für die Bun­des­was­ser­stra­ßen und die Bin­nen­schiff­fahrt zustän­dig sind. Stein und Her­zog hat­ten sowohl an den Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter als auch an das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um appel­liert, die Abschaf­fung der Befah­rens­ab­ga­be spä­tes­tens zum 1.1.2019 umzu­set­zen. Das hat nun der Haus­halts­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­ta­ges in sei­ner „Nacht der lan­gen Mes­ser“, der Berei­ni­gungs­sit­zung zum Bun­des­haus­halt 2019, beschlos­sen.
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