Mathias Stein

Für Kiel, Altenholz und Kronshagen im Deutschen Bundestag

Termine im Bundestag und in Berlin

Equal Pay Day

Auch in die­sem Jahr klafft die Lohn­lü­cke zwi­schen Frau­en und Män­nern weit aus­ein­an­der: 21 Pro­zent ver­die­nen Frau­en im Schnitt weni­ger. Für das glei­che Gehalt wie das der Män­ner müss­ten sie umge­rech­net 77 Tage län­ger arbei­ten. Der #Equal­Pay­Day am 18. März mar­kiert die­sen Zeit­punkt und zeigt auch in die­sem Jahr, dass die Betrie­be mehr in die Pflicht genom­men wer­den müs­sen. Dar­auf haben wir als SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on heu­te vor dem Bran­den­bur­ger Tor auf­merk­sam gemacht.

Hinter die Kulissen der Hauptstadtpolitik geblickt

15.03.2019
Hin­ter die Kulis­sen der Haupt­stadt­po­li­tik bli­cken — dazu hat­ten 40 Bür­ge­rin­nen und Bür­ger aus mei­nem Wahl­kreis eini­ge Gele­gen­hei­ten. Auf mei­ne Ein­la­dung ver­brach­ten sie drei Tage in Ber­lin und erleb­ten ein span­nen­des poli­ti­sches Pro­gramm. Nach dem Besuch einer Ple­nar­de­bat­te zum The­ma Die­sel und Fahr­ver­bo­te, in der es sogar einen „Ham­mel­sprung“ zu erle­ben gab, führ­te ich die Grup­pe durch das Reichs­tags­ge­bäu­de und dis­ku­tier­te im Frak­ti­ons­saal der SPD. Bereits beim gemein­sa­men Abend­essen bekam ich wie­der durch­weg posi­ti­ve Rück­mel­dun­gen und eini­ge Aha-Effek­te zu hören.
Wol­len Sie auch mehr erfah­ren? Drei­mal im Jahr darf ich bis zu 50 Per­so­nen zu einer kos­ten­lo­sen Infor­ma­ti­ons­fahrt ein­la­den. Mel­den Sie sich in mei­nem Kie­ler Büro!

Höhere Schranken für Fahrverbote!

15.03.2019

Mit einer Ände­rung des Bun­des-Immis­si­ons­schutz­ge­set­zes sor­gen wir heu­te dafür, dass Fahr­ver­bo­te für Die­sel­fahr­zeu­ge in Deutsch­land weni­ger wahr­schein­lich wer­den. Wir haben gesetz­lich fest­ge­legt, dass Fahr­ver­bo­te erst dann aus­ge­spro­chen wer­den dür­fen, wenn die Stick­stoff­di­oxid-Belas­tung im Jah­res­mit­tel über 50 Mikro­gramm pro Kubik­me­ter Luft über­schrit­ten wird. In dem Bereich zwi­schen dem EU-Grenz­wert von 40 Mikro­gramm und 50 Mikro­gramm hal­ten wir Fahr­ver­bo­te, die durch den Umfah­rungs­ver­kehr ja auch immer zu stär­ke­rer Luft­ver­schmut­zung in ande­ren Gebie­ten führt, für unver­hält­nis­mä­ßig. Das Gesetz sieht außer­dem vor, dass Kraft­fahr­zeu­ge der Schad­stoff­klas­sen Euro 6 sowie ord­nungs­ge­mäß nach­ge­rüs­te­te Fahr­zeu­ge und Bus­se sowie Kom­mu­nal­fahr­zeu­ge, Hand­wer­ker- und Lie­fer­fahr­zeu­ge von den Ver­kehrs­ver­bo­ten aus­ge­nom­men wer­den. Die Kom­mu­nen vor Ort kön­nen dar­über hin­aus wei­te­re Aus­nah­men von den Fahr­ver­bo­ten erlas­sen. mehr…

Fridays for future

15.03.2019
Heu­te habe ich kurz an der Demons­tra­ti­on #Fri­days­For­Fu­ture vor dem Kanz­ler­amt in Ber­lin teil­ge­nom­men. Dabei habe ich mit eini­gen Schü­le­rin­nen und Schü­ler gespro­chen. Mir zei­gen die­se Gesprä­che sehr deut­lich, dass wir in der Bun­des-, Lan­des- und auch in der Kom­mu­nal­po­li­tik deut­lich mehr für den Kli­ma­schutz tun müs­sen.
Für mich heißt das, wir müs­sen mehr Gas geben beim Aus­bau der Wind- und Son­nen­en­er­gie, bei mehr Fahr­rad­ver­kehr, mehr Güter­trans­port auf Was­ser­stra­ßen und Schie­nen.
Als SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on wer­den wir unse­ren Koali­ti­ons­part­ner beim Kli­ma­schutz­ge­setz drän­geln. Kli­ma­schutz muss auch in den uni­ons­ge­führ­ten Minis­te­ri­en (Bau, Wirt­schaft und Ver­kehr) einen deut­lich grö­ße­ren Stel­len­wert bekom­men. Nur so kön­nen wir im Berei­chen Ener­gie­er­zeu­gung, Gebäu­de und Mobi­li­tät die Kli­ma­zie­le 2030 errei­chen.

Schulterschluss für sicheren NOK – Stein im Gespräch mit Initiative Kiel Canal

21.02.2019

Der Kie­ler SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Mathi­as Stein hat heu­te mit dem Vor­stand der Initia­ti­ve Kiel Canal, Jens B. Knud­sen, Jann Peter­sen und Ste­fan Borow­ski, über die Her­aus­for­de­run­gen am Nord-Ost­see-Kanal dis­ku­tiert. Die meist­be­fah­re­ne künst­li­che Was­ser­stra­ße der Welt wird 2020 ihr 125-jäh­ri­ges Jubi­lä­um fei­ern. Der Kanal garan­tiert heu­te als nord­deut­sche Ver­kehrs­schlag­ader tau­sen­de Arbeits­plät­ze und leis­tet gleich­zei­tig als Abkür­zung zur Ska­ger­rak-Rou­te einen wich­ti­gen Bei­trag zur Ver­mei­dung von Emis­sio­nen. Damit das so bleibt, muss der Jahr­zehn­te lang gewach­se­ne Sanie­rungs­stau zwi­schen Bruns­büt­tel und Kiel abge­baut wer­den. mehr…

Kiel erhält 1,8 Millionen Euro vom Bund für saubere Luft!

30.11.2018
Rich­tig viel Geld gab’s heu­te im Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um. Natür­lich nicht für mich, son­dern für mei­ne Hei­mat­stadt Kiel. Rund 1,8 Mil­lio­nen Euro bekommt die Lan­des­haupt­stadt über das „Sofort­pro­gramm Sau­be­re Luft 2017–2020“ der Bun­des­re­gie­rung. Bes­se­re Luft durch Digi­ta­li­sie­rung ist in die­sem Fall die Devi­se. In Kiel sol­len mit Hil­fe der För­der­gel­der zehn Ver­kehrs­in­for­ma­ti­ons­ta­feln und eine soge­nann­te Zufluss­steue­rungs­an­la­ge in Betrieb genom­men wer­den, um an dem beson­ders belas­te­ten Theo­dor-Heuss-Ring die Umwelt­be­las­tun­gen ein­zu­däm­men.

CDU-Gesundheitsminister Spahn muss beim Thema Fachkräftemangel in der Pflege liefern!

30.11.2018
Die Situa­ti­on in der Pfle­ge ist besorg­nis­er­re­gend: Zu weni­ge Fach­kräf­te, die über­las­tet sind und höhe­re Löh­ne ver­dient hät­ten. Das gefähr­det die Qua­li­tät und belas­tet die Pfle­ge­kräf­te zusätz­lich. Vie­le von ihnen haben der Pfle­ge bereits den Rücken gekehrt. Auch für die schles­wig-hol­stei­ni­sche Lan­des­haupt­stadt Kiel ist die Pfle­ge ein wich­ti­ges The­ma:

Ob Pfle­ge­fach­kraft, zu pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge oder wir selbst als Pfle­ge­be­dürf­ti­ge: Das The­ma Pfle­ge gehen uns alle an. Wir brau­chen mehr Pfle­ge­kräf­te, die zu bes­se­ren Löh­nen und mit einem gerin­ge­ren Betreu­ungs­schlüs­sel arbei­ten kön­nen. Wir haben des­halb als schwarz-rote Koali­ti­on am 9. Novem­ber im Bun­des­tag mit dem Pfle­ge­stär­kungs­ge­setz als Sofort­maß­nah­me 13.000 neue Stel­len beschlos­sen. mehr…

Praktikum im Bundestagsbüro — ein Bericht meiner Praktikantin Nina Dietz

Der Deut­sche Bun­des­tag wird im poli­ti­schen Sys­tem Deutsch­lands von den Staats­bür­gern direkt gewählt und den­noch erschei­nen die Auf­ga­ben­be­rei­che des Ver­fas­sungs­or­gans oft abs­trakt. Außen­ste­hen­den kos­tet es Mühe, die Tätig­kei­ten der Abge­ord­ne­ten nach­zu­voll­zie­hen und ein­zu­ord­nen. Gerüch­te kur­sie­ren über mut­maß­lich fau­le und indif­fe­ren­te Poli­ti­ker, die ihre Zie­le nicht durch­brin­gen und ihren Bür­gern einen Bären auf­bin­den. Als Stu­die­ren­de der Poli­tik­wis­sen­schaf­ten an der Frei­en Uni­ver­si­tät Ber­lin fiel es mir oft schwer, etwai­gen Mei­nungs­bil­dern ent­ge­gen­zu­wir­ken, da ich selbst nie hin­ter die Kulis­sen des Bun­des­tags geschaut hat­te. Dies woll­te ich ändern und so bewarb ich mich bei dem Abge­ord­ne­ten für Kiel, Alten­holz und Kronsha­gen, Mathi­as Stein. Im Okto­ber 2018 war es soweit und ich war vier Wochen lang im Büro von Mathi­as Stein in Ber­lin. mehr…

Drei saubere Fähren für den NOK — Bund geht mit gutem Beispiel voran!

27.11.2018
Die Was­ser­stra­ßen- und Schiff­fahrts­ver­wal­tung hat drei Hybrid-Fäh­ren für den Nord-Ost­see-Kanal in Auf­trag gege­ben.

Der Auf­trag für die neu­en Fäh­ren ist der Start­schuss für die umwelt­freund­li­che Umrüs­tung unse­rer Flot­te auf dem Nord-Ost­see-Kanal. Sie erset­zen drei jeweils gut 65 Jah­re alte Schif­fe. Die Bat­te­ri­en der moder­nen Fäh­ren kön­nen sowohl die­sel­elek­trisch als auch mit Land­strom gela­den wer­den. Das macht den Fähr­ver­kehr deut­lich sau­be­rer und lei­ser. Auch die ver­blei­ben­den neun Schif­fe sol­len in den kom­men­den Jah­ren durch neue­re ersetzt wer­den. Damit gehen wir als Bund wei­ter vor­an bei der Umstel­lung auf emis­si­ons­ar­me Schif­fe. Ich hät­te mir aller­dings gewünscht, dass eine deut­sche Werft im Ver­ga­be­ver­fah­ren erfolg­reich ist. Gera­de unse­re klei­ne­ren Werf­ten brau­chen die­se Auf­trä­ge.

Landesregierung muss bei der A 20 liefern!

27.11.2018
Mein State­ment zur heu­ti­gen Ent­schei­dung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts, den Bau der A 20 zu stop­pen:

„Die Behör­den haben in der Pla­nung kla­re Feh­ler beim Gewäs­ser- und Arten­schutz gemacht. Im Ergeb­nis wird es nun noch län­ger dau­ern, bis die A 20 wei­ter­ge­baut wer­den kann. Die heu­ti­ge Ent­schei­dung unse­res höchs­ten Ver­wal­tungs­ge­richts zeigt: Wir Poli­ti­ker tun gut dar­an, Urtei­le über die Recht­mä­ßig­keit von Vor­ha­ben den Gerich­ten zu über­las­sen, anstatt in Wahl­kämp­fen voll­mun­di­ge Ver­spre­chun­gen zu machen. Die A 20 wird nicht bis 2022 fer­tig gestellt – die­ses Ver­spre­chen muss Minis­ter­prä­si­dent Gün­ther nun klein­laut wie­der ein­sam­meln. Die Lan­des­re­gie­rung ist jetzt in der Pflicht, das vom Gericht gefor­der­te Ergän­zungs­ver­fah­ren mit der nöti­gen Qua­li­tät und gemäß den recht­li­chen Anfor­de­run­gen zügig zum Abschluss zu brin­gen. Dafür muss die Qua­li­tät der Pla­nungs­ver­fah­ren stei­gen. Das geht vor allem mit mehr Fach­per­so­nal in den Pla­nungs- und Geneh­mi­gungs­be­hör­den. Der Nor­den braucht die A 20. Schnel­le­res Pla­nen und Bau­en darf aber nicht auf Kos­ten von Mensch und Umwelt gehen. Dar­auf legt die SPD gro­ßen Wert, und das haben wir auch beim gera­de ver­ab­schie­de­ten Pla­nungs­be­schleu­ni­gungs­ge­setz durch­ge­setzt.“