Mathias Stein

Für Kiel, Altenholz und Kronshagen im Deutschen Bundestag

Allgemein

Kommentar zur Causa Maaßen

Lie­be Genos­sin­nen und Genos­sen,

mit sei­ner Ent­schei­dung, Hans-Georg Maaßen als Staats­se­kre­tär in sein Innen­mi­nis­te­ri­um zu beru­fen, hat Horst See­ho­fer der Bun­des­re­gie­rung, der Regie­rungs­ko­ali­ti­on und vor allem unse­rer Demo­kra­tie schwe­ren Scha­den zuge­fügt. Hans-Georg Maaßen hat als Prä­si­dent des Ver­fas­sungs­schut­zes öffent­lich unge­prüf­te und unwah­re Behaup­tun­gen geäu­ßert, anstatt die Bun­des­re­gie­rung und das Par­la­ment intern über sei­ne Beden­ken zu infor­mie­ren, so wie es sei­ne Auf­ga­be gewe­sen wäre. In einer poli­tisch ange­spann­ten Zeit, in der nicht nur in vie­len Städ­ten in Ost­deutsch­land ein zuneh­men­der Rechts­ruck zu beob­ach­ten ist, hat er Taten von Rechts­ra­di­ka­len in Abre­de gestellt und sich gewei­gert, die demo­kra­tie- und aus­län­der­feind­li­che AfD zu beob­ach­ten. Die­ser Mann ist seit Jah­ren auf dem rech­ten Auge blind und ich bin froh, dass mit sei­ner Abbe­ru­fung vom Chef­pos­ten im Bun­des­amt für Ver­fas­sungs­schutz die Wei­chen für einen Neu­start gelegt wur­den. Dafür – immer­hin – haben wir Sozi­al­de­mo­kra­ten gesorgt und das ist gut so.

Aber der Preis dafür war hoch, wie wir inzwi­schen wis­sen: Für mich ist es eben­so unver­ständ­lich wie uner­träg­lich, dass Horst See­ho­fer sei­nen Par­tei­freund Maaßen, der das Amt des Ver­fas­sungs­schutz­prä­si­den­ten für sei­ne eige­ne poli­ti­sche Agen­da miss­braucht hat, jetzt auf einen höhe­ren Pos­ten im Minis­te­ri­um beför­dert, anstatt ihn mit roter Kar­te vom Spiel­feld zu schi­cken. Ich kann jede Genos­sin und jeden Genos­sen ver­ste­hen, die und den die­ses Manö­ver erschüt­tert, wütend und fas­sungs­los macht. Wir sind in die­se unge­lieb­te Koali­ti­on gegan­gen, um das best­mög­lichs­te für Kin­der und Fami­li­en, für Berufs­schü­ler und Stu­den­ten, für Arbeit­neh­mer und Rent­ner her­aus­zu­ho­len. Wir woll­ten das Leben der Men­schen in Deutsch­land ein biss­chen bes­ser machen – und uns nicht am Info­stand für die Eska­pa­den des CSU-Chefs ver­bal ver­prü­geln las­sen müs­sen.
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Pressestatement: WSV stellt die richtigen Weichen für die Zukunft

Wel­che Ant­wor­ten hat die WSV auf den Fach­kräf­te­man­gel? Wie will sie als Arbeit­ge­ber attrak­ti­ver und moder­ner wer­den? Als Bericht­erstat­ter der SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on for­de­re ich seit län­ge­rem Lösun­gen für die­se Fra­gen. Nach einem Gespräch mit Ver­tre­tern des Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­ums und der Gene­ral­di­rek­ti­on Was­ser­stra­ßen und Schiff­fahrt ist jetzt klar: Die WSV macht jetzt end­lich die ers­ten Schrit­te in die rich­ti­ge Rich­tung.

Dass Stel­len­be­set­zungs­ver­fah­ren in der WSV mit durch­schnitt­lich 1,5 Jah­ren viel zu lang dau­ern, sehe ich bei­spiels­wei­se als erns­tes Pro­blem. Wie mir ver­si­chert wur­de, wer­den die Was­ser­stra­ßen- und Schiff­fahrts­äm­ter künf­tig wie­der selbst über zwei Drit­tel der Stel­len­be­set­zun­gen ent­schei­den kön­nen – das spart etwa fünf Mona­te pro Beset­zungs­ver­fah­ren.

Zudem sehe ich enor­men Nach­hol­be­darf bei der Art und Wei­se, wie die WSV um Fach­kräf­te wirbt. Wir brau­chen eine stär­ke­re Prä­senz auf ein­schlä­gi­gen Job­mes­sen und -por­ta­len, einen moder­ne­ren, intui­tiv bedien­ba­ren Inter­net­auf­tritt und die Aus­wei­tung des Ange­bots auch auf Soci­al Media-For­ma­te. Minis­te­ri­um und WSV haben mir zuge­si­chert, dass sich hier schnell etwas tun wird.

Ein drit­ter Punkt ist für mich zen­tral: Wer als Arbeit­ge­ber für jun­ge, gut aus­ge­bil­de­te Men­schen attrak­tiv sein will, muss ihnen beruf­li­che und pri­va­te Pla­nungs­si­cher­heit bie­ten. Das heißt: Bereits zu Anfang der Aus­bil­dung brau­chen Azu­bis die Zusa­ge der WSV auf unbe­fris­te­te Über­nah­me nach erfolg­rei­chem Abschluss und auf Auf­stiegs­mög­lich­kei­ten inner­halb der WSV. Ich freue mich, dass BMVI und GDWS dies zügig ange­hen wol­len.

Aus mei­ner lang­jäh­ri­gen Erfah­rung als Per­so­nal­rat in der WSV weiß ich, dass man­che Reform­vor­ha­ben sehr lan­ge dau­ern und eini­ge sogar im San­de ver­lau­fen. Als zustän­di­ger SPD-Bericht­erstat­ter wer­de ich sehr genau im Blick behal­ten, ob die ange­kün­dig­ten Ver­bes­se­run­gen zeit­nah und im Sin­ne der Beschäf­tig­ten umge­setzt wer­den.

Initiative Radverkehr verbessern gestartet

Ich habe für den Herbst geplant, mich ver­stärkt um den Fahr­rad­ver­kehr zu küm­mern, gera­de im Hin­blick auf Anre­gun­gen für eine Reform der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung. Im Koali­ti­ons­ver­trag heißt es schließ­lich: „Wir wer­den die Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung mit dem Ziel der Rad­ver­kehrs­för­de­rung über­prü­fen und gege­be­nen­falls fahr­rad­ge­recht fort­schrei­ben ein­schließ­lich einer Inno­va­ti­ons­klau­sel für ört­lich und zeit­lich begrenz­te Pilot­pro­jek­te. Wir wol­len den Natio­na­len Rad­ver­kehrs­plan 2020 fort­schrei­ben.“
Daher habe ich die Initia­ti­ve „Rad­ver­kehr ver­bes­sern“ ins Leben geru­fen. Wir wol­len eine fahr­rad­freund­li­che­re Gestal­tung der Ver­kehrs­re­geln und der Infra­struk­tur. Als über­zeug­te Rad­fah­rer wol­len wir Kiels Sta­tus als Fahr­rad­stadt wei­ter aus­bau­en. Dafür set­zen wir auf eine mög­lichst brei­te Betei­li­gung, denn nur so kön­nen alle Aspek­te berück­sich­tigt wer­den.
Mit dem Beginn des Stadt­ra­delns am 3. Sep­tem­ber sind die Rad­fah­re­rin­nen und Rad­fah­rer rund um die För­de im Akti­ons­zeit­raum von sechs Wochen dazu auf­ge­ru­fen, uns ihre Anre­gun­gen für eine bes­se­ren Rad­ver­kehr zu schi­cken. Wir wer­den die Anre­gun­gen sam­meln und aus­wer­ten und vor­aus­sicht­lich im Novem­ber bei eine Abend­ver­an­stal­tung vor­stel­len und dis­ku­tie­ren. Wir inter­es­sie­ren uns beson­ders für struk­tu­rel­le Pro­ble­me und kon­zep­tu­el­le Vor­schlä­ge. Auch kon­kre­te Situa­ti­ons­be­schrei­bun­gen kön­nen dafür eine hilf­rei­che Grund­la­ge sein. Zögern Sie nicht, jeder Hin­weis kann uns wei­ter­brin­gen. Alle Infos und Teil­nah­me unter www.radverkehr-verbessern.de.

Einladung für Marathon-Läufer aus dem Wahlkreis zum Besuch des Bundestags

Am 16. Sep­tem­ber wird der SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Mathi­as Stein am 45. Ber­lin-Mara­thon teil­neh­men. Für den Vor­tag lädt er Läu­fe­rin­nen und Läu­fer aus dem Wahl­kreis Kiel, Alten­holz und Kronsha­gen, die eben­falls in Ber­lin an den Start gehen, zu einer Füh­rung durch den Bun­des­tag ein.

Zehn­tau­sen­de Läu­fer wer­den am Mara­thon-Wochen­en­de in Ber­lin erwar­tet. „Ich bin mir sicher, dass eini­ge Läu­fer aus mei­nem Wahl­kreis dabei sind. Die Gele­gen­heit zum Aus­tausch in der Haupt­stadt möch­te ich nut­zen. Gern zei­ge ich ihnen am Tag vor­her mei­nen Arbeits­platz, den Deut­schen Bun­des­tag“, so Mathi­as Stein. mehr…

Bundestag direkt 2018/2

Die kom­plet­te Aus­ga­be kann hier als PDF abge­ru­fen wer­den.

Die letz­te offi­zi­el­le Sit­zung des Bun­des­ta­ges vor der Som­mer­pau­se ist gera­de been­det. Hin­ter mir lie­gen inten­si­ve Arbeits­wo­chen in Ber­lin und imWahl­kreis. In der öffent­li­chen Wahr­neh­mung spiel­te der Streit zwi­schen CSU und CDU poli­tisch die Haupt­rol­le. Ich habe nicht damit gerech­net, dass die CSU so unver­ant­wort­lich ist, damit eine ech­te Regie­rungs­kri­se zu ver­ur­sa­chen. Statt sei­ner Ver­ant­wor­tung als Bun­des­in­nen­mi­nis­ter in den Fra­gen der inne­ren Sicher­heit und auch der Flücht­lings­po­li­tik nach­zu­kom­men, ser­vier­te Horst See­ho­fer halb­fer­ti­ge Vor­schlä­ge. Genützt hat die­se über­hitz­te Dis­kus­si­on allein den Rechts­po­pu­lis­ten.

In der Som­mer­pau­se freue ich mich auf span­nen­de Ter­mi­ne im Wahl­kreis. So wer­de ich ein kur­zes Prak­ti­kum beim Abfall­wirt­schafts­be­trieb machen und das Jugend­dorf­werk Falcken­stein besu­chen. Außer­dem steht die Vor­be­rei­tung auf den Mara­thon in Ber­lin am 16. Sep­tem­ber an. Kie­le­rin­nen und Kie­ler, die den Mara­thon eben­falls mit­lau­fen, kön­nen sich gern bei mir mel­den: Ich orga­ni­sie­re dann eine Füh­rung im Reichs­tags­ge­bäu­de an dem Wochen­en­de.

Besuch beim Bauhof des Wasserschifffahrtamtes Berlin

Am 16. April habe ich den Bau­hof des Was­ser­schiff­fahrts­am­tes Ber­lin in Grün­au besucht. Zunächst stand ein Rund­gang über das Gelän­de auf dem Pro­gramm. Dabei wur­de das zen­tra­le The­ma der Was­ser­stra­ßen- und Schiff­fahrts­ver­wal­tung – Per­so­nal- und Fach­kräf­te­man­gel – ein­mal mehr sehr deut­lich: Bei fast allen Tätig­kei­ten (vom Maler über den Maschi­nen­bau­er bis zum Tau­cher) gibt es zu wenig Per­so­nal. In der anschlie­ßen­den Teil­per­so­nal­ver­samm­lung habe ich mit den Beschäf­tig­ten über die Her­aus­for­de­run­gen der WSV ins­ge­samt aber auch über ihre kon­kre­ten Sor­gen, Wün­sche und For­de­run­gen dis­ku­tiert. Bis zur Wahl in den Deut­schen Bun­des­tag war ich selbst 25 Jah­re lang bei der WSV, vie­les, was die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen in Grün­au berich­tet haben, war mir daher auch aus mei­ner eige­nen Arbeit bekannt.

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Bericht meiner Schülerpraktikantin Marzellina Urmersbach über unseren Besuch im Vinetazentrum in Kiel

Foto: Petra Tudor, Mathi­as Stein, Mar­zel­li­na Urmers­bach und Ulri­ke Pir­witz (v.l.n.r.)

Heu­te hat­te ich die Chan­ce, mit dem Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Mathi­as Stein und sei­ner Mit­ar­bei­te­rin Tabea Phil­ipp das Vine­ta­zen­trum in Kiel-Gaar­den zu besu­chen. Die Stadt­teil­ge­nos­sen­schaft, in der 16 Mit­glie­der inbe­grif­fen sind (unter ande­rem Dia­ko­nie, DRK), wur­de im Mai 2007 gegrün­det und dient als eine Art „Auf­fang­netz“ für Leu­te, die in Not sind. Das zer­ti­fi­zier­te Zen­trum setzt sei­ne Schwer­punk­te auf Bil­dung, ins­be­son­de­re von jun­gen Müt­tern, und auf inter­kul­tu­rel­len Aus­tausch. Es wer­den vie­le Pro­jek­te ange­bo­ten wie zum Bei­spiel: Allein­er­zie­hen­de wie­der in den Arbeits­markt zu inte­grie­ren, Bera­tun­gen zum The­ma Schwan­ger­schaft und häus­li­che Gewalt sowie die Mög­lich­keit einen Haupt- oder sogar Real­schul­ab­schluss nach­zu­ho­len. Die jun­gen Frau­en, die ihren Schul­ab­schluss nach­ho­len, haben die Mög­lich­keit wäh­rend­des­sen ihr Kind dort betreu­en zu las­sen.
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Fahrt nach Berlin

Jeder Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te hat die Mög­lich­keit, drei­mal im Jahr 50 Bür­ge­rin­nen und Bür­ger aus sei­nem Wahl­kreis zu einer drei­tä­gi­gen, kos­ten­lo­sen Infor­ma­ti­ons­rei­se nach Ber­lin ein­zu­la­den. Neben der Besich­ti­gung des Deut­schen Bun­des­ta­ges und einem Gespräch mit dem Abge­ord­ne­ten stellt das Büro in Zusam­men­ar­beit mit dem Bun­des­pres­se­amt ein viel­fäl­ti­ges poli­ti­sches Besich­ti­gungs­pro­gramm zusam­men. mehr…

Pressestatement: „Scheuers Worten müssen Taten folgen!“

Zur Regie­rungs­er­klä­rung des neu­en Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ters Andre­as Scheu­er (CSU) sagt der Kie­ler SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te und Ver­kehrs­po­li­ti­ker Mathi­as Stein:

„Sau­be­re Luft in den Städ­ten zu sichern und gleich­zei­tig die Mobi­li­tät der Men­schen zu gewähr­leis­ten – dies hat der neue Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Andre­as Scheu­er heu­te in sei­ner Regie­rungs­er­klä­rung als wich­ti­ges Ziel benannt und damit den rich­ti­gen Fokus auf ein wich­ti­ges Pro­jekt der schwarz-roten Bun­des­re­gie­rung gelegt. Bis 2020 sol­len laut Scheu­er die Stick­oxid-Grenz­wer­te in den deut­schen Städ­ten wie­der ein­ge­hal­ten wer­den. Elek­tro­mo­bi­li­tät und alter­na­ti­ve Kraft­stof­fe, die Schwarz-Rot wei­ter­hin tech­no­lo­gie­of­fen för­dern will, wer­den dabei eine ent­schei­den­de Rol­le spie­len. Ich begrü­ße zudem aus­drück­lich, dass der Minis­ter den 13 Mil­lio­nen Die­sel­fah­rern im Land heu­te ‚recht­li­che und finan­zi­el­le Sicher­heit‘ zuge­sagt hat. Ich bin gespannt, ob er die­ser Ankün­di­gung mehr Taten fol­gen lässt als sein Vor­gän­ger Alex­an­der Dob­rindt.
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Pressemitteilung: SPD muss für Verbesserungen streiten und kämpfen

Anläss­lich der Ver­ei­di­gung des neu­en Bun­des­ka­bi­netts und des Arbeits­be­ginns der schwarz-roten Bun­des­re­gie­rung sagt der Kie­ler SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Mathi­as Stein:

„Im Deut­schen Bun­des­tag wird es jetzt dar­um gehen, den Koali­ti­ons­ver­trag in kon­kre­te Geset­ze und Regie­rungs­han­deln umzu­set­zen. Beson­ders am Her­zen lie­gen mir dabei die Ver­bes­se­run­gen im Bereich der Arbeit­neh­mer­rech­te – Stich­wort: Ein­schrän­kung von befris­te­ten Arbeits­ver­hält­nis­sen oder die pari­tä­ti­sche Finan­zie­rung der Kran­ken­ver­si­che­rung. Als Mit­glied des Ver­kehrs­aus­schus­ses wer­den mei­ne Schwer­punk­te als zustän­di­ger Bericht­erstat­ter zudem bei den The­men Elek­tro­mo­bi­li­tät und alter­na­ti­ve Kraft­stof­fe, Pla­nungs­be­schleu­ni­gung und Bür­ger­be­tei­li­gung sowie auf dem Rad­ver­kehr, den Bin­nen­was­ser­stra­ßen und der Was­ser­stra­ßen- und Schiff­fahrts­ver­wal­tung lie­gen. mehr…