Mathias Stein

Für Kiel, Altenholz und Kronshagen im Deutschen Bundestag

21. Februar 2019

Allgemein/Nord-Ostsee-Kanal/Pressemitteilungen/Termine im Bundestag und in Berlin
Schulterschluss für sicheren NOK – Stein im Gespräch mit Initiative Kiel Canal

21.02.2019

Der Kie­ler SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Mathi­as Stein hat heu­te mit dem Vor­stand der Initia­ti­ve Kiel Canal, Jens B. Knud­sen, Jann Peter­sen und Ste­fan Borow­ski, über die Her­aus­for­de­run­gen am Nord-Ost­see-Kanal dis­ku­tiert. Die meist­be­fah­re­ne künst­li­che Was­ser­stra­ße der Welt wird 2020 ihr 125-jäh­ri­ges Jubi­lä­um fei­ern. Der Kanal garan­tiert heu­te als nord­deut­sche Ver­kehrs­schlag­ader tau­sen­de Arbeits­plät­ze und leis­tet gleich­zei­tig als Abkür­zung zur Ska­ger­rak-Rou­te einen wich­ti­gen Bei­trag zur Ver­mei­dung von Emis­sio­nen. Damit das so bleibt, muss der Jahr­zehn­te lang gewach­se­ne Sanie­rungs­stau zwi­schen Bruns­büt­tel und Kiel abge­baut wer­den.

Stein benennt als SPD-Bericht­erstat­ter für Was­ser­stra­ßen, Bin­nen­schiff­fahrt und Pla­nungs­recht im Ver­kehrs­aus­schuss des Bun­des­ta­ges die not­wen­di­gen nächs­ten Schrit­te des Bun­des:

„Wir brau­chen mehr Trans­pa­renz beim Fort­schritt der Sanie­rungs- und Neu­bau­maß­nah­men. Wenn wir nicht zu viel Zeit ver­lie­ren wol­len, müs­sen wir die Pro­jek­te gezielt mit zusätz­li­chen Fach­kräf­ten stär­ken. Und es ist an der Zeit, das schon von Peter Raum­sau­er gege­be­ne Ver­spre­chen für eine NOK-wei­te Ruf­be­reit­schaft ein­zu­lö­sen. Die­se Maß­nah­men sind ein drin­gend not­wen­di­ges Signal an die Ree­de­rei­en, dass sie mit einem sicher befahr­ba­ren NOK pla­nen kön­nen. Dar­um muss sich das Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um prio­ri­tär küm­mern. Die vom Bun­des­rech­nungs­hof ange­sto­ße­ne Debat­te um eine Gebüh­ren­er­hö­hung ist das fal­sche Signal zur fal­schen Zeit. Dar­über kön­nen wir dis­ku­tie­ren, wenn die Sanie­rungs- und Aus­bau­maß­nah­men am Kanal abge­schlos­sen sind.“

Der Bund ist als Eigen­tü­mer der Bun­des­was­ser­stra­ßen gesetz­lich ver­pflich­tet, die­se in einem für die Schiff­fahrt erfor­der­li­chen Zustand vor­zu­hal­ten. Das schließt die was­ser­bau­li­che Unter­hal­tung der Was­ser­stra­ßen und Schleu­sen­an­la­gen eben­so wie Aus- und Neu­bau mit ein.

Der Vor­sit­zen­de der Initia­ti­ve Kiel-Canal, Jens B. Knud­sen, zum The­ma Gebüh­ren­er­hö­hung: „Die Initia­ti­ve unter­stützt alle Bemü­hun­gen, Gebüh­ren­er­hö­hun­gen zum jet­zi­gen Zeit­punkt zu ver­mei­den. Das Ein­frie­ren der der­zei­ti­gen Höhe der Befah­rungs­ab­ga­ben bis zur Fer­tig­stel­lung der Schleu­sen­an­la­gen ist wün­schens­wert.“

Die Initia­ti­ve Kiel-Canal wur­de Ende 2012 gegrün­det. Das Ziel der Initia­ti­ve ist es die Stim­men, die sich seit vie­len Jah­ren sehr enga­giert für den NOK ein­set­zen, zu bün­deln und sich bei Wirt­schaft, Poli­tik und Behör­den für den Funk­ti­ons­er­halt und die Zukunfts­si­che­rung des Nord-Ost­see-Kanals stark zu machen. Mit­glied im Ver­ein kön­nen Unter­neh­men, Insti­tu­ti­on, Han­dels­kam­mern, Gebiets­kör­per­schaf­ten, Ver­bän­de, Ver­ei­ne, Kör­per­schaf­ten des öffent­li­chen Rechts aber auch Pri­vat­per­so­nen wer­den.

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