Mathias Stein

Für Kiel, Altenholz und Kronshagen im Deutschen Bundestag

15. Mai 2019

Unterwegs im Wahlkreis
Radverkehr verbessern in Kiel und Kronshagen

Am Don­ners­tag, den 2. Mai habe ich in Kronsha­gen zum Rad­ver­kehrs-Aus­tausch ein­ge­la­den:  Mit dem Vor­sit­zen­den des Kie­ler Fahr­rad­fo­rums Max Dre­ge­lies sowie Kommunalpolitiker*innen aus den SPD-Orts­ver­ei­nen Suchs­dorf, Kronsha­gen und West/Altstadt habe ich dis­ku­tiert, wie wir in Kiel und Kronsha­gen gemein­de­über­grei­fend am meis­ten für den Rad­ver­kehr errei­chen kön­nen. 

Die Eckern­för­der Stra­ße star­tet zum Bei­spiel am Exer­zier­platz in der Kie­ler Innen­stadt. Man über­fährt zwei­mal die Kronsha­ge­ner Gemein­de­gren­zen, wenn man auf ihr nach Suchs­dorf fährt. Da ist klar, dass wir eine enge Zusam­men­ar­beit brau­chen, wenn wir den Rad­ver­kehr effek­tiv för­dern wol­len. Als Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter für den Wahl­kreis Kiel, Alten­holz und Kronsha­gen habe ich daher zu die­ser gemein­sa­men Sit­zung ein­ge­la­den.

 

Wir haben über die kri­ti­schen Stel­len gespro­chen, an denen der Rad­ver­kehr in Kiel und Kronsha­gen ganz unter­schied­lich geführt wird, oder wo man der­zeit ein­fach nicht ger­ne Rad fährt und nach kon­kre­ten Lösungs­mög­lich­kei­ten gesucht. Gemein­sam haben wir über­legt, wie Kronsha­gen am bes­ten an das Kie­ler Pre­mi­um-Velo­rou­ten­netz ange­bun­den wer­den kann.

 

Wir haben auch über die Her­aus­for­de­run­gen in der Zusam­men­ar­beit gespro­chen, ins­be­son­de­re über recht­li­che Schwie­rig­kei­ten wegen ver­schie­de­ner Zustän­dig­kei­ten für die ein­zel­nen Stra­ßen und über bestehen­de Mehr­heits­ver­hält­nis­se. Teil­wei­se sind wir auch ein­fach unter­schied­li­cher Auf­fas­sung, wie es am bes­ten gelingt, den Rad­ver­kehr attrak­ti­ver und siche­rer zu gestal­ten. Aber grund­sätz­lich gilt: unter­schied­li­che Lösun­gen sind nicht schlimm, so lan­ge sie gut auf­ein­an­der abge­stimmt sind. Man kann schließ­lich in Suchs­dorf auf einer Fahr­rad­stra­ße fah­ren und in Kronsha­gen auf einem Schutz­strei­fen wei­ter, so lan­ge der Über­gang ver­nünf­tig gestal­tet ist.

 

Unser gemein­sa­mes Ziel ist klar: Wir wol­len den Rad­ver­kehrs­an­teil in Kiel und den Umland­ge­mein­den deut­lich erhö­hen. Wir wol­len dafür sor­gen, dass man von Suchs­dorf oder Kronsha­gen bequem mit dem Rad zur Uni oder zur Arbeit in der Innen­stadt pen­deln kann und die Kin­der ihre Schu­len in Kronsha­gen ohne Eltern­ta­xi sicher errei­chen.

 

Dies war der Anfang von einer Rei­he von gemein­sa­men Fahr­rad-Sit­zun­gen, zu denen ich Mit­glie­der aus Kie­ler Orts­ver­ei­nen und angren­zen­der Kom­mu­nen ein­la­den wer­de. Wir wol­len schließ­lich, dass man von Kiel aus zum Bei­spiel auch Alten­holz und Mön­ke­berg sicher erreicht.

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