Mathias Stein

Für Kiel, Altenholz und Kronshagen im Deutschen Bundestag

29. August 2018

Nord-Ostsee-Kanal/Pressemitteilungen/Termine im Bundestag und in Berlin
Pressestatement zu den gesunkenen Verkehrszahlen auf dem NOK

Als Schles­wig-Hol­stei­ner sind wir stolz dar­auf, dass der Nord-Ost­see-Kanal die meist­be­fah­re­ne künst­li­che Was­ser­stra­ße der Welt ist. Ich möch­te, dass das auch so bleibt und sehe das Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um in der Ver­ant­wor­tung: Die Schiff­fahrt braucht ein kla­res Signal, dass der NOK ver­läss­lich befahr­bar ist. Andern­falls könn­ten künf­tig immer mehr Logis­ti­ker die Aus­weich­rou­te über das Ska­ger­rak wäh­len.

Wich­tig dafür ist, da stim­me ich der Initia­ti­ve Kiel Canal voll zu, die Ost­stre­cke schnell aus­zu­bau­en. Wie bei vie­len wei­te­ren Pro­jek­ten zwi­schen Bruns­büt­tel und Kiel war hier erst eine par­la­men­ta­ri­sche Initia­ti­ve not­wen­dig, um das Pro­jekt anzu­sto­ßen.

Zwei­tens erwar­te ich, dass die vor­han­de­nen Ruf­be­reit­schaf­ten ver­bes­sert wer­den. Um eine schnel­le Reak­ti­ons­zeit bei Schä­den zu ermög­li­chen, müs­sen die Arbeits­be­din­gun­gen der Beschäf­tig­ten ver­bes­sert und die­se zusätz­li­che Arbeit auch aus­rei­chend in der Per­so­nal­be­mes­sung berück­sich­tigt wer­den. Die Zusa­ge dafür hat bereits der dama­li­ge Minis­ter Peter Raum­sau­er (CSU) vor mehr als fünf Jah­ren gege­ben. Im April hat die Kol­li­si­on eines Frach­ters mit einem Schleu­sen­tor in Kiel-Hol­ten­au gezeigt, wie wich­tig eine sol­che Ruf­be­reit­schaft am Wochen­en­de ist, um schnell auf Hava­ri­en oder Stö­run­gen reagie­ren zu kön­nen.

In Ber­lin set­ze ich mich drit­tens auch dafür ein, dass bei Sanie­run­gen, Unter­hal­tung und Neu­bau an unse­ren Bun­des­was­ser­stra­ßen nicht durch Per­so­nal­eng­päs­se unnö­tig wert­vol­le Zeit ver­schenkt wird: Mit dem Bun­des­haus­halt 2018 haben wir bereits vie­le sach­grund­lo­se Befris­tun­gen been­den kön­nen. Not­wen­dig ist aber auch, dass freie Stel­len wesent­lich schnel­ler besetzt wer­den und dass der Bund als Arbeit­ge­ber attrak­ti­ver wird und ange­sichts des Fach­kräf­te­man­gels mit der Pri­vat­wirt­schaft um gut qua­li­fi­zier­te jun­ge Men­schen aus Hand­werk, Tech­nik und dem Inge­nieurs­be­reich kon­kur­rie­ren zu kön­nen. Dabei habe ich natür­lich immer auch den NOK mit sei­nen gro­ßen Bau­pro­jek­ten wie der 5. Schleu­sen­kam­mer in Bruns­büt­tel, den Kie­ler Schleu­sen oder dem anste­hen­den Aus­bau der Ost­stre­cke im Blick.

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