Mathias Stein

Für Kiel, Altenholz und Kronshagen im Deutschen Bundestag

14. September 2018

Allgemein/Pressemitteilungen/Termine im Bundestag und in Berlin
Pressestatement: WSV stellt die richtigen Weichen für die Zukunft

Wel­che Ant­wor­ten hat die WSV auf den Fach­kräf­te­man­gel? Wie will sie als Arbeit­ge­ber attrak­ti­ver und moder­ner wer­den? Als Bericht­erstat­ter der SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on for­de­re ich seit län­ge­rem Lösun­gen für die­se Fra­gen. Nach einem Gespräch mit Ver­tre­tern des Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­ums und der Gene­ral­di­rek­ti­on Was­ser­stra­ßen und Schiff­fahrt ist jetzt klar: Die WSV macht jetzt end­lich die ers­ten Schrit­te in die rich­ti­ge Rich­tung.

Dass Stel­len­be­set­zungs­ver­fah­ren in der WSV mit durch­schnitt­lich 1,5 Jah­ren viel zu lang dau­ern, sehe ich bei­spiels­wei­se als erns­tes Pro­blem. Wie mir ver­si­chert wur­de, wer­den die Was­ser­stra­ßen- und Schiff­fahrts­äm­ter künf­tig wie­der selbst über zwei Drit­tel der Stel­len­be­set­zun­gen ent­schei­den kön­nen – das spart etwa fünf Mona­te pro Beset­zungs­ver­fah­ren.

Zudem sehe ich enor­men Nach­hol­be­darf bei der Art und Wei­se, wie die WSV um Fach­kräf­te wirbt. Wir brau­chen eine stär­ke­re Prä­senz auf ein­schlä­gi­gen Job­mes­sen und -por­ta­len, einen moder­ne­ren, intui­tiv bedien­ba­ren Inter­net­auf­tritt und die Aus­wei­tung des Ange­bots auch auf Soci­al Media-For­ma­te. Minis­te­ri­um und WSV haben mir zuge­si­chert, dass sich hier schnell etwas tun wird.

Ein drit­ter Punkt ist für mich zen­tral: Wer als Arbeit­ge­ber für jun­ge, gut aus­ge­bil­de­te Men­schen attrak­tiv sein will, muss ihnen beruf­li­che und pri­va­te Pla­nungs­si­cher­heit bie­ten. Das heißt: Bereits zu Anfang der Aus­bil­dung brau­chen Azu­bis die Zusa­ge der WSV auf unbe­fris­te­te Über­nah­me nach erfolg­rei­chem Abschluss und auf Auf­stiegs­mög­lich­kei­ten inner­halb der WSV. Ich freue mich, dass BMVI und GDWS dies zügig ange­hen wol­len.

Aus mei­ner lang­jäh­ri­gen Erfah­rung als Per­so­nal­rat in der WSV weiß ich, dass man­che Reform­vor­ha­ben sehr lan­ge dau­ern und eini­ge sogar im San­de ver­lau­fen. Als zustän­di­ger SPD-Bericht­erstat­ter wer­de ich sehr genau im Blick behal­ten, ob die ange­kün­dig­ten Ver­bes­se­run­gen zeit­nah und im Sin­ne der Beschäf­tig­ten umge­setzt wer­den.

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