Mathias Stein

Für Kiel, Altenholz und Kronshagen im Deutschen Bundestag

9. November 2018

Allgemein/Pressemitteilungen/Termine im Bundestag und in Berlin
Haushalt 2019: Über einhundert neue Stellen für die WSV!

09.11.2018

Ich setz­te mich seit sei­nem Ein­zug in den Deut­schen Bun­des­tag ener­gisch für mehr Per­so­nal bei der Was­ser­stra­ßen- und Schiff­fahrts­ver­wal­tung ein. Die heu­te Nacht vom Haus­halts­aus­schuss beschlos­se­nen 113 zusätz­li­chen Stel­len sehe ich auch als Bestä­ti­gung mei­nes Ein­sat­zes.

Im nächs­ten Jahr wird der zwei­te WSV-eige­ne Lade­raum­saug­bag­ger in Dienst gestellt. Er soll Aus­bag­ge­run­gen vor allem in der Tie­de­el­be vor­neh­men. Bis­her fehl­ten aber die zum Betrieb nöti­gen Stel­len. Mit den benö­tig­ten 54 Stel­len kann der Saug­bag­ger 2019 los­le­gen. Das ist ein gutes Signal, wir müs­sen in Zukunft deut­lich weni­ger Leis­tun­gen von außen ein­kau­fen.

Deutsch­land muss die EU-Was­ser­rah­men­richt­li­nie umset­zen. Dazu gehört, die Bun­des­was­ser­stra­ßen wie­der öko­lo­gisch durch­gän­gig zu machen – also Stau­stu­fen zu besei­ti­gen und Fisch­trep­pen zu instal­lie­ren. Die WSV hat dafür bereits eine sehr gute Pla­nung erar­bei­tet, es fehlt aber bis­her an allen Ecken und Enden an Per­so­nal, die­se Pro­jek­te auch umzu­set­zen. Ich habe mich in den ver­gan­ge­nen Mona­ten nach­drück­lich für eine per­so­nel­le Ver­stär­kung ein­ge­setzt. Ich habe noch im Okto­ber mit Exper­ten aus der WSV und der Bun­des­an­stal­ten für Was­ser­bau und Gewäs­ser­kun­de in einem Fach­ge­spräch über den enor­men Per­so­nal­be­darf gespro­chen. Nach wei­te­ren Gesprä­chen mit den SPD-Haus­halts­po­li­ti­kern und dem Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um habe ich mit einem klei­nen Stel­len­auf­wuchs gerech­net. Dass es jetzt aber sogar neue 25 Stel­len gibt, über­rascht mich dann doch. Wir sind hier end­lich auf dem rich­ti­gen Weg!

Vier wei­te­re Stel­len gibt es für die Aus­bil­dung neu­er Fach­kräf­te an der Hel­mut-Schmidt-Uni­ver­si­tät in Ham­burg, neun für den Küs­ten­ka­nal in Nie­der­sach­sen und gan­ze 15 für das Pro­jekt­bü­ro Elbe-Lübeck-Kanal. Beson­ders freut mich, dass sechs neue Stel­len nach Ber­lin gehen, um dort die Per­so­nal­pro­ble­me an den Schleu­sen zu lösen.

Bei all den Erfolgs­mel­dun­gen gibt es aber doch auch ein gro­ßes Fra­ge­zei­chen. Nicht nach­voll­zie­hen kann ich, war­um für die so wich­ti­ge Abla­de­op­ti­mie­rung am Mit­tel­rhein kei­ne neu­en Stel­len kom­men. Das Pro­jekt hat ein sagen­haf­tes Nut­zen-Kos­ten-Ver­hält­nis von 30. Hier hät­ten wir mit gerin­gem Per­so­nal­an­satz viel errei­chen kön­nen. Den­noch habe ich die Hoff­nung, dass die Gene­ral­di­rek­ti­on Was­ser­stra­ßen und Schiff­fahrt mit vor­han­de­nen Per­so­nal­mit­teln in die­ses wich­ti­ge Pro­jekt ein­steigt.

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