Mathias Stein

Für Kiel, Altenholz und Kronshagen im Deutschen Bundestag

27. Februar 2018

Unterwegs im Wahlkreis
Gespräch mit Haus & Grund

Vor kur­zem habe ich mich mit dem Ver­bands­vor­sit­zen­den von Haus & Grund Schles­wig-Hol­stein Alex­an­der Blažek sowie dem Geschäfts­füh­rer von Haus & Grund Kiel Sön­ke Ber­ge­mann getrof­fen. Sie haben mir von ihrer Ver­bands­ar­beit berich­tet und wir haben ein inter­es­san­tes Gespräch über Woh­nungs- und Mie­ten­po­li­tik geführt.

Es freut mich, dass wir klar dar­in über­ein­stim­men, dass eine wich­ti­ge Auf­ga­be staat­li­cher Woh­nungs­po­li­tik dar­in besteht, für eine sozia­le Durch­mi­schung in allen Stadt­tei­len zu sor­gen. Wir haben eine Ver­ant­wor­tung sicher­zu­stel­len, dass jedes Quar­tier lebens­wert für die Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner ist, egal auf wel­cher Sei­te der Kie­ler För­de es sich befin­det. In die­sem Sin­ne begrü­ße ich die Bemü­hun­gen von Haus & Grund Kiel um die Quar­tier­s­ent­wick­lung im Stadt­teil Gaar­den im Rah­men ihres Pro­jekts „Wohn­Wert Gaar­den“.

Es gab auch Punk­te, in denen wir nicht über­ein­stim­men. So befür­wor­te ich es, wenn die Miet­preis­brem­se, wie im Koali­ti­ons­ver­trag vor­ge­se­hen, nach­ge­schärft wird, indem mehr Trans­pa­renz für die Vor­mie­te geschaf­fen wird. Wir brau­chen eine staat­li­che Hand­ha­be um Miet­stei­ge­run­gen bei Neu­ver­mie­tun­gen in ange­spann­ten Woh­nungs­märk­ten zu begren­zen. Haus & Grund sieht die Miet­preis­brem­se erwar­tungs­ge­mäß sehr kri­tisch. Es war aller­dings auf­schluss­reich zu erfah­ren, wor­in ihre Beden­ken kon­kret begrün­det sind.

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