Mathias Stein

Für Kiel, Altenholz und Kronshagen im Deutschen Bundestag

27. September 2018

Allgemein/Pressemitteilungen
Den Radverkehr verbessern – nicht nur in Kiel!

Mit der Akti­on „Rad­ver­kehr ver­bes­sern“ sam­meln die SPD-Rats­frak­ti­on und ich seit Anfang Sep­tem­ber Ide­en und Vor­schlä­ge von Kie­le­rin­nen und Kie­lern, um den Rad­ver­kehr siche­rer, schnel­ler und attrak­ti­ver zu machen. Es geht dabei nicht nur dar­um, was die Stadt ganz kon­kret vor Ort bes­ser orga­ni­sie­ren kann, son­dern auch dar­um, was sich grund­sätz­lich bei der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung (StVO) ver­än­dern muss. Es sind bereits vie­le gute Vor­schlä­ge ein­ge­gan­gen. Anhand der rei­nen Anzahl sehe ich, wie wich­tig das The­ma Rad­ver­kehr den Men­schen in mei­nem Wahl­kreis ist. Ich freue mich auf vie­le wei­te­re Anre­gun­gen, um unse­re Stadt für alle Ver­kehrs­teil­neh­me­rin­nen und -teil­neh­mer siche­rer und attrak­ti­ver zu gestal­ten. Bis Ende Okto­ber kön­nen Sie/könnt ihr unter www.radverkehr-verbessern.de noch Vor­schlä­ge ein­rei­chen.

 

Unser umwelt­po­li­ti­scher Spre­cher und Fahr­rad­po­li­ti­ker der SPD Ras­frak­ti­on, Max Dre­ge­lies, erklärt dazu: „Auch wenn wir in Kiel auf einem guten Weg sind, müs­sen wir noch bes­ser wer­den. Vie­le klei­ne Pro­ble­me wer­den wir vor Ort sicher schnell ändern kön­nen. Häu­fig sind es Klei­nig­kei­ten, die den Fahr­rad­ver­kehr attrak­ti­ver machen kön­nen. Etwa mehr Fahr­rad­bü­gel oder deut­lich aus­ge­schil­der­te Fahr­rad­we­ge. Wenn ganz kon­kre­te Vor­schlä­ge gemacht wer­den, sol­len die­se an die Orts­bei­rä­te und das Fahr­rad­fo­rum her­an­ge­tra­gen wer­den. Denn manch­mal muss auf ein Pro­blem ein­fach nur hin­ge­wie­sen wer­den.“

 

Zur­zeit schei­tern vie­le gute Ide­en wie etwa am Mei­mers­dor­fer Weg aber an bun­des­recht­li­chen Vor­ga­ben. Im Koali­ti­ons­ver­trag auf Bun­des­ebe­ne haben wir ver­ein­bart, dass wir die Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung in die­ser Legis­la­tur­pe­ri­ode fahr­rad­ge­rech­ter machen wol­len. Eure und Ihre Vor­schlä­ge wer­de ich gern in die­ses Ver­fah­ren ein­flie­ßen las­sen.

 

Max Dre­ge­lies und mir ist aber natür­lich bewusst, dass wir eine soli­da­ri­sche Ver­kehrs­wen­de nur schaf­fen, wenn Land- und Bund aus­rei­chend Mit­tel bereit­stel­len. Das Ver­sa­gen der Auto­mo­bil­in­dus­trie und Feh­ler in der Bun­des­ver­kehrs­po­li­tik beim Abgas­skan­dal dür­fen nicht zu Las­ten der Kom­mu­nen gehen.

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