Mathias Stein

Für Kiel, Altenholz und Kronshagen im Deutschen Bundestag

3. Juli 2018

Pressemitteilungen
Bessere Bedingungen in der Pflege sind das Ziel

Die schwarz-rote Bun­des­re­gie­rung star­tet heu­te ihre „Kon­zer­tier­te Akti­on Pfle­ge“ in Ber­lin. Das Ziel der bei­den SPD-Poli­ti­ke­rIn­nen Fran­zis­ka Gif­fey (Bun­des­mi­nis­te­rin für Fami­lie, Senio­ren, Frau­en und Jugend) und Huber­tus Heil (Bun­des­mi­nis­ter für Arbeit und Sozia­les) sowie ihres CDU-Kol­le­gen Jens Spahn (Bun­des­mi­nis­ter für Gesund­heit): Sie wol­len den Arbeits­all­tag und die Arbeits­be­din­gun­gen von Pfle­ge­kräf­ten spür­bar ver­bes­sern, die Pfle­ge­kräf­te ent­las­ten und die Aus­bil­dung in der Pfle­ge stär­ken. „Pfle­ge­be­dürf­ti­ge und Pfle­ge­kräf­te lei­den vie­ler­orts unter den schlech­ten Bedin­gun­gen: Für die einen gibt es zu wenig Zeit und zu wenig Zuwen­dung, für die ande­ren zu wenig Wert­schät­zung und zu wenig Gehalt. Des­halb war es der SPD in den Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen beson­ders wich­tig, dass die­se Pro­ble­me ange­packt wer­den“, sagt der Kie­ler SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Mathi­as Stein. Bund, Län­der und die rele­van­ten Akteu­re in der Pfle­ge sol­len inner­halb der nächs­ten zwölf Mona­te kon­kre­te Maß­nah­men zur Ver­bes­se­rung der Situa­ti­on der beruf­lich Pfle­gen­den ent­wi­ckeln und die Umset­zung durch die jewei­li­gen Akteu­re ver­bind­lich ver­ein­ba­ren. Die Maß­nah­men sol­len gemein­sam mit wei­te­ren Exper­tin­nen und Exper­ten in einem Dach­gre­mi­um und fünf the­men­be­zo­ge­nen Arbeits­grup­pen ent­wi­ckelt wer­den.

Einen ers­ten Schritt zur Ver­bes­se­rung der Pfle­ge­aus­bil­dung haben die Bun­des­tags­frak­tio­nen von CDU/CSU und SPD mit der Reform der Aus­bil­dungs- und Prü­fungs­ver­ord­nung in der ver­gan­ge­nen Woche bereits getan: „Damit moder­ni­sie­ren und ver­ein­heit­li­chen wir die Aus­bil­dung von Pfle­ge­fach­kräf­ten. Und: Wir schaf­fen end­lich das Schul­geld ab und füh­ren eine Aus­bil­dungs­ver­gü­tung ein, damit Aus­zu­bil­den­de nicht mehr selbst Geld inves­tie­ren müs­sen, wenn sie die­sen wich­ti­gen Beruf erler­nen“, sagt Mathi­as Stein. Die Rechts­ver­ord­nung beinhal­tet detail­lier­te Vor­ga­ben für Aus­bil­dungs­zie­le und Stun­den­auf­tei­lung der künf­tig zusam­men­ge­leg­ten Aus­bil­dung in der Kin­der­kran­ken-, Kran­ken- und Alten­pfle­ge, die neue Pfle­ge­aus­bil­dung soll zum 1. Janu­ar 2020 star­ten. Mit der Aus­bil­dungs­re­form sol­len nicht nur mehr Pfle­ge­fach­kräf­te gewon­nen, son­dern auch die unge­rech­ten Gehalts­un­ter­schie­de zwi­schen der Alten- und Kran­ken­pfle­ge aus­ge­gli­chen wer­den.

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