Mathias Stein

Für Kiel, Altenholz und Kronshagen im Deutschen Bundestag

3. September 2018

Unterwegs im Wahlkreis
Abbiegeassistenten bei LKW

Der tote Win­kel ist bei LKW immer vor­han­den. Gera­de in den Städ­ten ist dies beim Abbie­gen eine ste­ti­ge Gefahr für Rad­fah­rer und Fuß­gän­ger, die viel zu oft zum Tod führt. Abbie­ge­as­sis­tenz­sys­te­me kön­nen dies ver­hin­dern. Sie kön­nen sofort ein­ge­baut oder auch nach­ge­rüs­tet wer­den. Ich set­ze mich dafür ein, dass sie so schnell wie mög­lich in Deutsch­land Pflicht wer­den! In der Zwi­schen­zeit wer­be ich für eine frei­wil­li­ge Nach­rüs­tung, für die man sogar För­der­mit­tel aus dem Pro­gramm De-mini­mis bekom­men kann. Jeder Ver­kehrs­to­te ist einer zu viel!

Technik kann Leben retten und muss verpflichtend werden!

Um hier mehr Auf­merk­sam­keit zu erzeu­gen, habe ich am 3. Sep­tem­ber 2018 zu einer Akti­on auf dem Schul­hof der Hans-Chris­ti­an-Ander­sen-Schu­le in Gaar­den ein­ge­la­den. Durch die Nähe zum stark befah­re­nen Ost­ring (B 502) ist die Aus­rüs­tung von LKW mit Abbie­ge­as­sis­tent für die Sicher­heit der Schü­ler hier beson­ders rele­vant.

Rund 24.500 Erst­kläss­ler sind im Som­mer in Schles­wig-Hol­stein ein­ge­schult wor­den. Gera­de die kleins­ten Ver­kehrs­teil­neh­mer, die sich nur zu Fuß oder mit dem Fahr­rad fort­be­we­gen kön­nen, sind auf eine hohe Ver­kehrs­si­cher­heit ange­wie­sen. Dafür sind Abbie­ge­as­sis­tenz­sys­te­me für LKW ein wich­ti­ger Schritt. Plä­ne der EU sehen vor, die­se ab 2022 zur Pflicht zu machen. Ich set­ze sich in Ber­lin gemein­sam mit sei­nen Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen von der AG Ver­kehr der SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on für eine frü­he­re natio­na­le Gesetz­ge­bung ein. Im Wahl­kreis wer­be ich in der Zwi­schen­zeit für eine frei­wil­li­ge Aus­rüs­tung.

Erfahrungswerte der Fahrer äußerst positiv

Die Kie­ler Spe­di­ti­ons­fir­ma HTL Trans­port Logis­tik Nord setzt bei ihren neu­en Fahr­zeu­gen bereits auf ein Radar­sys­tem und stell­te einen sei­ner LKW für die Akti­on zur Ver­fü­gung. Der Unter­neh­mer Alfred Hil­ler trägt die Mehr­kos­ten für die zusätz­li­che Sicher­heit gern. Die Fah­rer begrü­ßen dies sehr, denn fast täg­lich hilft das Sys­tem in schwie­ri­gen Situa­tio­nen. Nie­mand fährt schließ­lich gern in dem Wis­sen, dass er im schlimms­ten Fall ein Kind über­fah­ren könn­te, ohne dass er dies hät­te ver­hin­dern kön­nen.

Ein Ver­tre­ter von Mer­ce­des-Benz war vor Ort, um kurz die Tech­nik des Sys­tems und die Vor­tei­le beim Abbie­gen zu erläu­tern. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­se 2d stell­ten sich im toten Win­kel auf und konn­ten nach­ein­an­der vom Fah­rer­sitz aus in die Spie­gel gucken. Neben dem gro­ßen Spaß an die­sem Ereig­nis konn­ten sie so auch etwas ler­nen. Auch der SHZ berich­te­te von der Akti­on.

Auch der SHZ berich­te­te von der Akti­on. 

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