Mathias Stein

Für Kiel, Altenholz und Kronshagen im Deutschen Bundestag

28. November 2017

Allgemein
Mein gestriger Tag begann in Berlin und endete in Kiel

Mein gest­ri­ger Tag begann in Ber­lin und ende­te in Kiel.
Ich nahm erst­mals am Hafen­früh­stück teil. Neben einem nord­deut­schen Früh­stück ser­vier­te uns Boris Klu­ge vom Bun­des­ver­band öffent­li­cher Bin­nen­hä­fen einen Vor­trag über die Was­ser­stra­ßen-Poli­tik in unse­rem Nach­bar­land Polen.Die Oder und die Weich­sel sol­len so aus­ge­baut wer­den, dass moder­ne Bin­nen­schiff­fahrt mög­lich ist. Um bes­ser an die euro­päi­schen Net­ze ange­schlos­sen zu wer­den, hat sich Deutsch­land ver­pflich­tet den Oder-Havel-Kanal aus­zu­bau­en.
Die Ver­tre­ter der anwe­sen­den Ver­bän­de haben den Ein­druck, dass sei­tens des Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­ums nicht genug geschieht. Die Was­ser­stra­ßen- und Schiff­fahrts­ver­wal­tung feh­le Per­so­nal und die Prio­ri­tät des Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­ums für die­se Was­ser­stra­ße sei gering. Viel­leicht hat ja der geschäfts­füh­ren­de Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter — der ja auch noch Land­wirt­schafts­mi­nis­ter ist — für Belan­ge der Was­ser­stra­ße nicht den rich­ti­gen Blick.
Ich sor­ge mich wei­ter um die per­so­nel­le Situa­ti­on der Was­ser­stra­ßen- und Schiff­fahrts­ver­wal­tung. Bun­des­weit kla­gen die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen, dass Stel­len nicht besetzt wer­den. Schaue ich in den Ent­wurf des Bun­des­haus­halt 2018 ent­de­cke ich, dass über 1200 Stel­len nicht besetzt sind. Hier ist der Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter gefor­dert die­se Stel­len zügig zu beset­zen und Bau- und Unter­hal­tungs­maß­nah­men ziel­ori­en­tiert vor­an­zu­brin­gen.

Am Vor­mit­tag führ­te ich noch ein Gespräch mit dem Deutsch­land-Direk­tor von Femern A/S Lars Friis Cor­nett.
Femern A/S will den Tun­nel unter den Feh­marn­belt bau­en.
Er infor­mier­te mich über den Stand der Pla­nun­gen. Dabei erör­ter­ten wir auch die Sor­gen der Men­schen in die­ser Regi­on.

Abends tag­te ich dann mit dem Kreis­vor­stand der Kie­ler SPD. Wir dis­ku­tier­ten auch lei­den­schaft­lich die Situa­ti­on in Ber­lin und berei­te­ten die Kom­mu­nal­wahl vor.

Heu­te habe ich schon Mit­ar­bei­te­rIn­nen-Gesprä­che geführt und rei­se jetzt wie­der nach Ber­lin.