Mathias Stein

Für Kiel, Altenholz und Kronshagen im Deutschen Bundestag

29. Juli 2016

Stein-Blog
Ich kandidiere …

 Quelle : Dietmar WadewitzMein Schrei­ben an die Mit­glie­der der SPD im Bun­des­tags­wahl­kreis Kiel-Alten­holz-Kronsha­gen:

„Wer prak­ti­sche Poli­tik trei­ben will, der muss sich auch mit der Sün­de der Tat befle­cken.“  Andre­as Gayk

Lie­be Genos­sin­nen und Genos­sen,
vor über 30 Jah­ren bin ich in die SPD ein­ge­tre­ten. Vol­ler Taten­drang die Welt ver­än­dern, immer mutig für einen frei­heit­li­chen, demo­kra­ti­schen Sozia­lis­mus kämp­fen, das waren und sind wich­ti­ge Lebens­zie­le von mir. Heu­te bro­delt es wie­der mäch­tig in mir.

Gera­de jetzt brau­chen wir eine star­ke, soli­da­ri­sche Sozi­al­de­mo­kra­tie, die ehr­li­che, auf­rech­te Poli­tik macht. Hier­zu will ich mei­nen Bei­trag leis­ten. Des­halb bewer­be ich mich für die Kan­di­da­tur im Bun­des­tags­wahl­kreis Kiel-Alten­holz-Kronsha­gen.

Kiel ist eben­so mei­ne Hei­mat wie die „sozi­al­de­mo­kra­ti­sche“ Fami­lie. Als gebür­ti­ge „Kie­ler Sprot­te“ wuchs ich in einem sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Eltern­haus auf. Mich präg­ten die AWO und vor allem die FALKEN. Sehr früh über­nahm ich Ver­ant­wor­tung – in Zelt­la­gern oder auf Semi­na­ren.

Spä­ter enga­gier­te ich mich im Lan­des­ju­gend­ring und in der SPD. Vom Orts­ver­ein bis hin zu Bun­des­par­tei­ta­gen erleb­te ich viel und brach­te mich mit mei­ner ruhi­gen und manch­mal lei­den­schaft­li­chen Art ein.

Dabei wage ich auch zuwei­len etwas. Im Jah­re 2010 kan­di­dier­te ich um die Posi­ti­on des Spit­zen­kan­di­da­ten bei der Land­tags­wahl. Gemein­sam mit Tors­ten Albig, Bri­git­te Fron­zek und Ralf Steg­ner stell­te ich mich einem Mit­glie­der­vo­tum. Bei die­sem inner­par­tei­li­chen Wett­be­werb ging es mir dar­um, gewerk­schaft­li­ches Pro­fil wie­der näher in die SPD zu tra­gen. Heu­te bin ich im Lan­des­vor­stand und ver­ant­wor­te neben den Kon­tak­ten in die Gewerk­schaf­ten den gro­ßen Bereich der Infra­struk­tur­po­li­tik.

So kann ich mei­ne beruf­li­che Erfah­rung in die Poli­tik mit ein­brin­gen. Seit über drei­und­zwan­zig Jah­ren arbei­te ich in der Was­ser- und Schiff­fahrts­ver­wal­tung. Nach den Lehr­jah­ren als Was­ser­bau­er qua­li­fi­zier­te ich mich wei­ter zum Bau­tech­ni­ker und war über vie­le Jah­re für tech­ni­sche Haus­halts­pla­nung sowie Kos­ten- und Leis­tungs­rech­nung ver­ant­wort­lich. Umge­trie­ben hat mich in all den Jah­ren immer die Gerech­tig­keits­fra­ge. Sie ist heu­te in der Arbeits­welt mehr denn je eines der ent­schei­den­den The­men. Immer weni­ger Beschäf­tig­te wer­den nach ver­nünf­ti­gen Tarif­ver­trä­gen bezahlt. Leih­ar­beit, befris­te­te Arbeits­ver­trä­ge und die Angst vor sozia­lem Abstieg grei­fen in der Gesell­schaft um sich. Wir brau­chen hier eine ande­re Poli­tik, die Gewerk­schaf­ten und Beschäf­tig­te stark macht. Des­halb enga­gie­re ich mich seit Jah­ren in der Gewerk­schafts­ar­beit. Mitt­ler­wei­le bin ich Per­so­nal­rats­vor­sit­zen­der bei der Kanal­be­hör­de in Kiel-Hol­ten­au und mische aktiv und streit­bar auf der Bun­des­ebe­ne in der Bun­des­ver­kehrs­ver­wal­tung und der Gewerk­schaft ver.di an ent­schei­den­den Stel­len mit. Die Ver­an­ke­rung im Betrieb hilft mir dabei, mei­nen Kom­pass rich­tig aus­zu­rich­ten.

Ich scheue nicht davor zurück auch für unbe­que­me Ent­schei­dun­gen die Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men, so gesche­hen beim letz­ten Streik der Was­ser- und Schiff­fahrts­ver­wal­tung des Bun­des.

Als Was­ser­bau­er weiß ich ob der Bedeu­tung einer funk­ti­ons­fä­hi­gen Infra­struk­tur.

Klar ist: In Deutsch­land wird viel zu wenig in eine nach­hal­ti­ge Infra­struk­tur inves­tiert. Mit ein paar schnel­len Mil­li­ar­den – wie bei den Ban­ken – gewin­nen wir die­se Auf­hol­jagd nicht. Wir brau­chen einen ech­ten Auf­bruch für eine moder­ne Infra­struk­tur. Die­ser fängt an bei einer bes­se­ren per­so­nel­len Aus­stat­tung staat­li­cher Infra­struk­tur­ver­wal­tun­gen, geht über Bil­dungs­in­itia­ti­ven für Bau­be­ru­fe bis hin zu Pla­nungs­be­schleu­ni­gung und –ver­ein­fa­chung — und das geht, ohne Umwelt- und Betei­li­gungs­rech­te aus­zu­he­beln.

Wenn wir auf die man­geln­de Hafen­hin­ter­land­an­bin­dung, den Sanie­rungs­fall „Nord-Ost­see-Kanal“ und den Zustand man­cher Stra­ßen in, von und nach Kiel bli­cken sind dies zen­tra­le The­men für den Wahl­kreis Kiel-Alten­holz-Kronsha­gen.

In Kiel steht und fällt die Indus­trie und damit eine Viel­zahl guter Arbeits­plät­ze mit der intak­ten Infra­struk­tur. Ich will dazu bei­tra­gen, dass die Kiel-Regi­on als Indus­trie­stand­ort eine Zukunft hat.

Vie­le Wei­chen wer­den hier in Ber­lin gestellt. Hier will ich mit­ge­stal­ten.

Als Mara­thon­läu­fer ist mir dabei klar, dass es hier um Aus­dau­er und einen lan­gen Atem geht.

Mit mir bekommt Ihr einen Abge­ord­ne­ten mit Pro­fil, mit beruf­li­cher Erfah­rung, mit gewerk­schaft­li­cher Ver­an­ke­rung. Ich wer­de mich beharr­lich für Kie­ler Inter­es­sen ein­set­zen und auf­recht für eine sozia­le Poli­tik kämp­fen.

Ich freue mich auf vie­le Begeg­nun­gen mit Euch. Ob in klei­ner oder gro­ßen Run­de: Ich höre ger­ne zu und strei­te mit Lei­den­schaft für unse­re Wer­te und Idea­le.

Mit soli­da­ri­schen Grü­ßen
Mathi­as Stein

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