Mathias Stein

Für Kiel, Altenholz und Kronshagen im Deutschen Bundestag

11. August 2013

Nord-Ostsee-Kanal
Hintergründe zum Streik am NOK

ver.di Demo
ver.di Demo | Foto: Steffen Voß

Die Ver­hand­lun­gen mit Ver­di sind mehr oder weni­ger durch die betei­lig­ten Bunds­mi­nis­te­ri­en abge­bro­chen wor­den. Ver­di sol­le erst von ihren For­de­run­gen ablas­sen, sie pas­sen nicht in die tarif­po­li­ti­sche Land­schaft. Im Ein­zel­nen waren die­ses fol­gen­de For­de­run­gen: Rege­lun­gen zur Alters­teil­zeit, Aus­schluss betriebs­be­ding­ter Kün­di­gun­gen, Aus­schluss von Leih­ar­beit & Rege­lun­gen zur Über­nah­me von Aus­zu­bil­den­den.

Erst wenn Ver­di von die­sen For­de­run­gen ablässt , woll­ten die Arbeit­ge­ber wei­ter­ver­han­deln. Ist die­ses bei einem bun­des­wei­ten Per­so­nal­ab­bau von fast 3000 Stel­len maß­los ? Oder soll sich Ver­di als Bitt­stel­ler den lee­ren Ver­spre­chen des Herrn Ramsauer’s beu­gen ? Die Ram­sau­er­sche Reform bedeu­tet für den NOK min­des­tens eine wei­te­ren Per­so­nal­ab­bau von 200 Arbeits­plät­zen — über­wie­gend Handwerker_innen sind betrof­fen.

Momen­tan wer­den büro­kra­ti­sche Fes­tun­gen gebaut — nach dem Mot­to „Mehr Büro­kra­tie — weni­ger Was­ser­stra­ße!“. Und die Fol­gen für den NOK? Not­re­pa­ra­tu­ren am NOK wer­den immer schwie­ri­ger. Für die ange­kün­dig­ten Inves­ti­ti­ons­maß­nah­men wie Grund­sa­nie­run­gen , Ver­brei­te­run­gen des Kanal fehlt Per­so­nal — alles Fol­gen einer völ­lig ver­korks­ten Reform der Ver­wal­tung.

Übri­gens: Ver­di Per­so­nal­rä­te waren so fle­xi­ble Leih­ar­beit und die Aus­wei­tung vor­beu­gen­den Per­so­nal­ab­baus durch befris­te­te Arbeits­ver­trä­ge zu dul­den- auch mit der Faust in der Tasche — damit der NOK läuft. Die Geduld ist auch bei den Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen auch mal vor­bei.

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