Mathias Stein

Kandidat für den Deutschen Bundestag Wahlkreis KIel-Altenholz-Kronshagen

SPD

Ich kandidiere …

 Quelle : Dietmar Wadewitz
Mein Schreiben an die Mitglieder der SPD im Bundestagswahlkreis Kiel-Altenholz-Kronshagen:

„Wer praktische Politik treiben will, der muss sich auch mit der Sünde der Tat beflecken.“ 

                                                              Andreas Gayk

Liebe Genossinnen und Genossen, 
vor über 30 Jahren bin ich in die SPD eingetreten. Voller Tatendrang die Welt verändern, immer mutig für einen freiheitlichen, demokratischen Sozialismus kämpfen, das waren und sind wichtige Lebensziele von mir. Heute brodelt es wieder mächtig in mir.

Gerade jetzt brauchen wir eine starke, solidarische Sozialdemokratie, die ehrliche, aufrechte Politik macht. Hierzu will ich meinen Beitrag leisten. Deshalb bewerbe ich mich für die Kandidatur im Bundestagswahlkreis Kiel-Altenholz-Kronshagen.

Kiel ist ebenso meine Heimat wie die „sozialdemokratische“ Familie. Als gebürtige „Kieler Sprotte“ wuchs ich in einem sozialdemokratischen Elternhaus auf. Mich prägten die AWO und vor allem die FALKEN. Sehr früh übernahm ich Verantwortung – in Zeltlagern oder auf Seminaren.

Später engagierte ich mich im Landesjugendring und in der SPD. Vom Ortsverein bis hin zu Bundesparteitagen erlebte ich viel und brachte mich mit meiner ruhigen und manchmal leidenschaftlichen Art ein.  

Dabei wage ich auch zuweilen etwas. Im Jahre 2010 kandidierte ich um die Position des Spitzenkandidaten bei der Landtagswahl. Gemeinsam mit Torsten Albig, Brigitte Fronzek und Ralf Stegner stellte ich mich einem Mitgliedervotum. Bei diesem innerparteilichen Wettbewerb ging es mir darum, gewerkschaftliches Profil wieder näher in die SPD zu tragen. Heute bin ich im Landesvorstand und verantworte neben den Kontakten in die Gewerkschaften den großen Bereich der Infrastrukturpolitik. 

So kann ich meine berufliche Erfahrung in die Politik mit einbringen. Seit über dreiundzwanzig Jahren arbeite ich in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Nach den Lehrjahren als Wasserbauer qualifizierte ich mich weiter zum Bautechniker und war über viele Jahre für technische Haushaltsplanung sowie Kosten- und Leistungsrechnung verantwortlich. Umgetrieben hat mich in all den Jahren immer die Gerechtigkeitsfrage. Sie ist heute in der Arbeitswelt mehr denn je eines der entscheidenden Themen. Immer weniger Beschäftigte werden nach vernünftigen Tarifverträgen bezahlt. Leiharbeit, befristete Arbeitsverträge und die Angst vor sozialem Abstieg greifen in der Gesellschaft um sich. Wir brauchen hier eine andere Politik, die Gewerkschaften und Beschäftigte stark macht. Deshalb engagiere ich mich seit Jahren in der Gewerkschaftsarbeit. Mittlerweile bin ich Personalratsvorsitzender bei der Kanalbehörde in Kiel-Holtenau und mische aktiv und streitbar auf der Bundesebene in der Bundesverkehrsverwaltung und der Gewerkschaft ver.di an entscheidenden Stellen mit. Die Verankerung im Betrieb hilft mir dabei, meinen Kompass richtig auszurichten.

Ich scheue nicht davor zurück auch für unbequeme Entscheidungen die Verantwortung zu übernehmen, so geschehen beim letzten Streik der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes.

Als Wasserbauer weiß ich ob der Bedeutung einer funktionsfähigen Infrastruktur.  

Klar ist: In Deutschland wird viel zu wenig in eine nachhaltige Infrastruktur investiert. Mit ein paar schnellen Milliarden – wie bei den Banken – gewinnen wir diese Aufholjagd nicht. Wir brauchen einen echten Aufbruch für eine moderne Infrastruktur. Dieser fängt an bei einer besseren personellen Ausstattung staatlicher Infrastrukturverwaltungen, geht über Bildungsinitiativen für Bauberufe bis hin zu Planungsbeschleunigung und –vereinfachung – und das geht, ohne Umwelt- und Beteiligungsrechte auszuhebeln.

Wenn wir auf die mangelnde Hafenhinterlandanbindung, den Sanierungsfall „Nord-Ostsee-Kanal“ und den Zustand mancher Straßen in, von und nach Kiel blicken sind dies zentrale Themen für den Wahlkreis Kiel-Altenholz-Kronshagen.

In Kiel steht und fällt die Industrie und damit eine Vielzahl guter Arbeitsplätze mit der intakten Infrastruktur. Ich will dazu beitragen, dass die Kiel-Region als Industriestandort eine Zukunft hat.  

Viele Weichen werden hier in Berlin gestellt. Hier will ich mitgestalten.

Als Marathonläufer ist mir dabei klar, dass es hier um Ausdauer und einen langen Atem geht. 

Mit mir bekommt Ihr einen Abgeordneten mit Profil, mit beruflicher Erfahrung, mit gewerkschaftlicher Verankerung. Ich werde mich beharrlich für Kieler Interessen einsetzen und aufrecht für eine soziale Politik kämpfen.

Ich freue mich auf viele Begegnungen mit Euch. Ob in kleiner oder großen Runde: Ich höre gerne zu und streite mit Leidenschaft für unsere Werte und Ideale.

Mit solidarischen Grüßen  
Mathias Stein  

Stichworte zu meinem Leben : 

• Geboren: 21. Februar 1970 in Kiel

• 1 erwachsener Sohn

• Wasserbauer & Bautechniker (Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes)

• seit 2000 Personalrat in der Bundesverkehrsverwaltung

• Vorsitzender der ver.di Bundesfachkommission Bundesverkehrsverwaltung

• Mitglied im SPD Landesvorstand

• Delegierter zum SPD Parteikonvent

• Mitglied im Vorstand des SPD Ortsvereins Kieler Mitte

• Und sonst so: lange Strecken schwimmen und laufen, die Welt auf dem Fahrrad entdecken und in Büchern versinken

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MITMACH-PARTEI

#digitalLEBEN – Das Leben in der digitalen Welt

Die SPD startet einen Beteiligungsprozess zum Thema #digitalLEBEN. Bis zum Bundesparteitag 2015 gibt es dazu bundesweit die Chance sich online sowie auch live zu beteiligen. Hierzu hat der Arbeitskreis Digitale Gesellschaft der SPD Schleswig-Holstein eine Blogparade ins Leben gerufen.Die 10 Fragen sind aus dem Format ‚100 Köpfe 10 Fragen‘ des SPD Parteivorstandes entnommen. Hier kommen meine 10 Antworten:

1. In einer digitalen Welt zu leben, bedeutet für mich…
immer neue Möglichkeiten zu entdecken, vielfältige Möglichkeiten der Kommunikation nutzen zu können und trotzdem geduldig zu bleiben, wenn es mal nicht so schnell geht.

2. Mein Computer ist für mich…
ein Wegbegleiter und Lebensabschnittspartner, den ich nicht
immer verstehe. Manchmal entdecke ich etwas Neues an
ihm. Es gibt Momente da verzweifle ich an ihm.

3. Wirklich gut! Die größte Chance durch die Digitalisierung ist
,dass die Welt enger zusammenrückt, miteinander redet statt aufeinander schießt.

4. Bedrohlich! Wir müssen aufpassen, dass…
die Freiheit nicht durch Überwachung von Kommunikation verloren geht und Menschen gezwungen werden sich „stromlinienförmig“ zu verhalten.

5. Die Digitalisierung verändert mein Leben durch…
mehr Möglichkeiten, ständig neue Entdeckungen – erst online und sehr oft auch live.

6. Chatten mit den Enkeln, Einkaufen per Mausklick, Arbeiten ohne feste Bürozeiten. Was bringt die Digitalisierung für Familien und Ältere?
Es schafft mehr Möglichkeiten der Beteiligung an gesellschaftlichen Entwicklungen. Es erleichtert den Alltag und kann Barrieren abbauen.

7. Programmieren in der Grundschule, das gesamte Faktenwissen der Welt in der Suchmaschine. Wie sollte Bildung der Zukunft aussehen?
Die Bildung der Zukunft sollte Methoden vermitteln, in der realen und digitalen Welt seinen Platz zu finden. Durch Lernen sollte die Neugier wachsen. Die Bildung der Zukunft vermittelt Einfüllungsvermögen und schafft selbstbewusste Menschen – immer wieder.

8. An jedem Ort arbeiten können und ständig erreichbar sein. Was bedeutet das für Arbeit im Digitalen Zeitalter?
Wir bekommen die Chance, neue Lebenskonzepte möglich zu machen.
Durch eine höhere Produktivität kann und sollte die Arbeitszeit verkürzt werden. Wir können an Lebensqualität gewinnen.
Gleichzeitig müssen wir uns für ein Recht und auch eine Pflicht auf Erholung eintreten. Dazu müssen Zonen der Geduld eingerichtet werden, die dazu einladen auszuruhen, in Ruhe Gedanken nachzugehen oder einfach etwas auszuprobieren.

9. Was müssen wir im digitalen Zeitalter tun, damit unsere Wirtschaft erfolgreich bleibt?
Im digitalen Zeitalter hängt der Erfolg unserer Wirtschaft weiter an
den Fähigkeiten, Möglichkeiten und der Motivation der Menschen. Ohne mehr Mitbestimmung am Arbeitsplatz werden wir nicht erfolgreich sein. Stärker müssen wir ein Augenmerk auf die geistige Gesundheit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer richten. Neuerungen müssen wir aufgeschlossen gegenübertreten ohne deren Risiken zu ignorieren.
Wir müssen alle Talente der Gesellschaft nutzten. Hierfür müssen wir mehr in eine Bildung investieren. Wir brauchen ein Bildungssystem, dass weniger soziale Ungleichheit produziert.
Es muss deutlich mehr und intelligenter in Infrastruktur investiert werden.

10. Die Digitalisierung schafft Chancen und birgt Risiken. Von der SPD erwarte ich, dass…
sie sich stärker mit der Frage der Digitalisierung auseinandersetzt. Sie sollte dafür sorgen, die Risiken beherrschbar zu machen. Eines der wichtigsten Anliegen muss es sein, digitale Menschenrechte zu formulieren und weltweit durchzusetzten. Jeder Mensch muss auch im digitalen Raum das Recht auf Privatsphäre haben.
Die Digitalisierung bietet die Chance auf eine bessere – gerechtere – Welt. Die große Chance auf Gerechtigkeit in der digitalen Gesellschaft darf die SPD nicht ungenutzt liegen lassen.
Auf geht’s Genossinnen und Genossen – lass uns etwas kämpfen.

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SPD

Schwächelt etwa die SPD ?

„Schwächelt etwa die SPD?“ , so waren vor zwei Wochen die Worte eines Läufers beim Kiellauf als er mich locker überholte. Nach ungefähr 15 km gönnte ich mir eine kleiner Schluck Wasser an einer Verpflegungsstation.Mit diesen Reaktion muss in diesen Tagen nicht nur eine Läufer im SPD-Shirt bei einem Langstreckenlauf rechnen, sondern jede und jeder, der der sich in Schleswig-Holstein zur SPD bekennt.Ein Bildungsministerin trat zurück.Ein Innenminister wurde entlassen, weil er lieber in die Privatwirtschaft sein Glück suchen wollte.Nebenbei oder zwischendrin sorgte kleine oder große ‚Kommunikationspannen‘ der SPD-geführten Landesregierung für Frust und Enttäuschung nicht nur beim Koalitionspartner. mehr…

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Infrastruktur

Dobrindt’s PKW-Maut im Gerechtigkeits-Check

Infrastrukturpolitik ist auch eine Frage der Gerechtigkeit.
Die CSU fuhr in Bayern zu Bundestagswahl ein beachtliches Ergebnis. Das Thema ‚PKW-Maut‘ für ausländische Autofahrerinnen und Autofahrer war das Thema der bayrische Unionspartei. Es sei eine Frage der Gerechtigkeit , so klang es aus den Bierzelten und CSU-Wahlständen.Schließlich sei dieses eine Frage der Gerechtigkeit, dröhnte es in schönster bayrischer Mundart.
Nun liegen erste Vorschläge für diese PKW-Maut vor. Mich als Sozialdemokrat treibt die Frage um , wie gerecht ist die Infrastrukturpolitik in Deutschland und trägt die CSU tatsächlich dazu bei mehr Gerechtigkeit zu wagen.
In Kürze mehr dazu.

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Nord-Ostsee-Kanal

Champions-League statt sinnentleerte Bündelung

Nach den neuen Plänen von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt sollen die Wasser- und Schifffahrtsämter Brunsbüttel und Kiel-Holtenau zusammengelegt werden. Was bedeutet dieses für den Nord-Ostsee-Kanal? mehr…

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Gerechtigkeit

Die Gerechtigkeitspartei – SPD

Freiheit ,Gerechtigkeit und Solidarität sind die Grundwerte der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten seit über 150 Jahren.
Mittlerweile findet sich das Wort ‚Gerechtigkeit‘ bei fast jeder Partei.
In der SPD verkörpert aber das Ringen um Gerechtigkeit eine Besonderheit. Sie ist Grundwert, Motivation und die wichtigste Wurzel der ältesten deutschen Partei.
In Kürze folgt eine kleine Spurensuche.

ver.di Demo

Nord-Ostsee-Kanal

Hintergründe zum Streik am NOK

Die Verhandlungen mit Verdi sind mehr oder weniger durch die beteiligten Bundsministerien abgebrochen worden. Verdi solle erst von ihren Forderungen ablassen, sie passen nicht in die tarifpolitische Landschaft. Im Einzelnen waren dieses folgende Forderungen: Regelungen zur Altersteilzeit, Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen, Ausschluss von Leiharbeit & Regelungen zur Übernahme von Auszubildenden. mehr…